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Autorenfoto von Wilhelm Bartsch
© Isolde Ohlbaum

Wilhelm Bartsch


Wilhelm Bartsch geb. 1950 in Eberswalde, lebt in Halle / Saale. Er studierte Philosophie in Leipzig. Sonderkurse und Dozentur am dortigen Literaturinstitut. Arbeit in etlichen Berufen mit zwei weiteren Facharbeiterbriefen. Er erhielt diverse Arbeits- und Aufenthaltsstipendien im In- und Ausland sowie u. a. den Brüder-Grimm-Preis, den Wilhelm-Müller-Preis, den Rainer-Malkowski-Preis und den Bremer Literaturpreis 2025. Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste, der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und Ehrenmitglied der Union der armenischen Schriftsteller.
Er schreibt Gedichte, Romane, Erzählungen und Essays, zuletzt u. a. »Frankensteinmonstrum. Lyrische Collage«, Edition Thurnhof, Horn 2017; »Gotische Knoten. Gedichte«, Edition Ornamente, Jena 2017; »Neun Irrfahrten zu Hilbig. Essay (Nachwort) zu Hilbig«, Werke, Band 7, Frankfurt a. M. 2021; »Hohe See und niemands Land. Gedichte«, Wallstein, Göttingen 2024.


Bücher:

Meckels Messerzüge
Roman

ISBN 978-3-8353-6023-5
€ 28,00 (D) | € 28,80 (A)

Hohe See und niemands Land
Gedichte

ISBN 978-3-8353-5393-0
€ 22,00 (D) | € 22,70 (A)


Veranstaltungen:

Halle
26. Februar 2026
Ein virtuoser Ritt durch die Geschichte und die Genres – ein grandioses Epos.
 
Die Meckels gelten als »die Bachs der Medizingeschichte«. Johann Friedrich Meckel der Jüngere (1781 bis 1833), ein Vorreiter von Charles Darwin, ist die Hauptfigur dieses Romans, der von seinem Halbbruder Albrecht August erzählt wird. Beide sind Anatomen und dem ebenfalls detailversessenen Dichtergenie Jean Paul verbunden. 1813 nehmen sie an den Befreiungskriegen teil und sind in eine Mordintrige verwickelt, wegen der sie 1814 nach Neapel entweichen und dort vieler Rätsel Lösung näherkommen. Albrecht trifft in diesem Roman Lützow und sein Freikorps, den Turnvater Jahn, Theodor Körner, aber auch seine Schicksalsliebe, die »Potsdamer Jeanne d`Arc« Eleonore Prochaska. Es treten weiter auf: E. T. A. Hoffmann und Fouqué, der Maler Ingres, der »Einstein des 19. Jahrhunderts« Georges Cuvier, Joachim Murat, König, Reitermarschall und Schwager Napoleons – und nicht zuletzt Napoleon selbst. Treuer Begleiter des Erzählers ist sein versoffener russischer Gaul Jean Paul. Grandiose Pläne und die skurrilen Misslichkeiten großer Tatkraft in wirren Zeiten verknäulen sich auf ebenso tragische wie komische Weisen. Virtuos und voller Schalk mischt Wilhelm Bartsch auch Zutaten aus Kriminalgroteske und Gothic Novel, aus Liebes-, Heimat- und Kriegsroman zu einem grandiosen Epos.
 
 
Wilhelm Bartsch geb. 1950 in Eberswalde, lebt in Halle / Saale. Er studierte Philosophie in Leipzig. Sonderkurse und Dozentur am dortigen Literaturinstitut. Arbeit in etlichen Berufen mit zwei weiteren Facharbeiterbriefen. Er erhielt diverse Arbeits- und Aufenthaltsstipendien im In- und Ausland sowie u. a. den Brüder-Grimm-Preis, den Wilhelm-Müller-Preis, den Rainer-Malkowski-Preis und den Bremer Literaturpreis 2025. Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste, der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und Ehrenmitglied der Union der armenischen Schriftsteller. Er schreibt Gedichte, Romane, Erzählungen und Essays, zuletzt u. a. »Frankensteinmonstrum. Lyrische Collage«, »Gotische Knoten. Gedichte«, »Neun Irrfahrten zu Hilbig. Essay (Nachwort) zu Hilbig«, »Hohe See und niemands Land. Gedichte«.
 
 
Moderation: Thorsten Ahrend
Eintritt: 12 €, 9 € ermäßigt
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