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Petra Reategui


Petra Reategui, geb. 1948, studierte Dolmetschen und Soziologie in Heidelberg und Berlin und absolvierte ein journalistisches Volontariat. Neben ihrer Arbeit als Dolmetscherin schrieb sie Features für den Sender Freies Berlin und andere ARD-Radiostationen. Ab 1981 arbeitete sie als Hörfunkredakteurin bei der Deutschen Welle in Köln / Bonn. Zahlreiche Reportagereisen führten sie nach Afrika, Asien und Lateinamerika. Heute lebt sie als freie Autorin in Köln. In ihren Büchern spürt sie dem Leben historischer Personen und Persönlichkeiten sowie Ereignissen und Begebenheiten nach, in denen sich das Zeitgeschehen der verschiedenen Epochen widerspiegelt.
Veröffentlichungen u. a.: Kalt fließt die Mosel (2023); Hofmaler. Das gestohlene Leben des Feodor Ivannoff (2017).


Bücher:

Ohne Flügel ist der Adler im Himmel machtlos
Kalmückische Displaced Persons im Nachkriegsdeutschland

ISBN 978-3-8353-6113-3
€ 24,00 (D) | € 24,70 (A)


Veranstaltungen:

Krumbach (Schwaben)
23. September 2026
Petra Reategui erzählt In ihrem Buch „Ohne Flügel ist der Adler im Himmel machtlos. Kalmückische Displaced Persons im Nachkriegsdeutschland“ vom Leben der vielen hundert westmongolischen Kalmücken, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland gestrandet waren. Sie berichtet von ihrer Flucht aus der Sowjetunion und von den Verhältnissen in den in Bayern eingerichteten DP-Lagern der Westalliierten. Auch in Krumbach und im Schloss Niederraunau waren rund 500 Kalmücken untergebracht. Noch heute erinnert die buddhistische Grabstele für einen 1946 verstorbenen kalmückischen Priester auf Krumbachs Westfriedhof an diese bewegte Zeit.

Eintritt frei
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Ingolstadt
24. September 2026
Displaced Persons nach 1945 unter besonderer Berücksichtigung der Kalmücken

Die Autorin Petra Reategui aus Köln hatte vor zwei Jahren auch in Ingolstadt recherchiert. Hier gab es nach dem Zweiten Weltkrieg über mehrere Jahre eine große Gruppe der Kalmücken, dem einzigen buddhistischen Volk in Europa west-mongolischer Sprache. Über die Kalmücken in Ingolstadt wurde ca. 1950 auch ein Film gedreht, der bei dieser Gelegenheit gezeigt wird.
Lutz Tietmann vom Projektteam „Opfer des Nationalsozialismus in Ingolstadt“ wird über die verschiedenen Gruppen der Ingolstädter Displaced Persons, ihre Aufenthaltsorte und exemplarische Einzelbiografien sprechen.
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Schongau
25. September 2026
"Ohne Flügel ist der Adler im Himmel machtlos. Kalmückische Displaced Persons im Nachkriegsdeutschland"

Die Journalistin und Autorin Petra Reategui berichtet in ihrem Buch „Ohne Flügel ist der Adler im Himmel machtlos. Kalmückische Displaced Persons im Nachkriegsdeutschland“ vom Leben der vielen hundert westmongolischen Kalmücken buddhistischen Glaubens, die nach ihrer Flucht aus der Sowjetunion Ende des Zweiten Weltkriegs fast alle im amerikanisch besetzten Bayern gestrandet waren, unter anderem auch in Gemeinden Hohenfurch und Altenstadt bei Schongau, wo 1945 für 600 Kalmücken erste Unterkünfte eingerichtet worden waren. Die Autorin hat sich auf Spurensuche begeben und erzählt vom Leben der Geflüchteten, von ihren Ängsten und Sorgen, aber auch von Zuversicht und der Hoffnung auf eine glückliche Zukunft. 

Eintritt frei
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Leverkusen
07. November 2026
Kalmücken, gibt’s die wirklich?
Kaum jemand kennt sie, die westmongolischen Kalmücken, die vor Stalin geflohen und nach dem Zweiten Weltkrieg im westlichen Deutschland gestrandet sind. Petra Reategui geht in ihrem Buch „Ohne Flügel ist der Adler im Himmel machtlos“ ihren Spuren nach. Mit der Autorin spricht der Literaturwissenschaftler Roberto Di Bella.

Eintritt: € 5,-- (inkl. Kaffee und Kuchen)
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