Juliane Vogel
Juliane Vogel ist Professorin für Neuere Deutsche Literatur und Allgemeine Listeraturwissenschaft mit Schwerpunkt 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart an der Universität Konstanz.
Veröffentlichungen u. a.: Epiphanie der Form. Goethes »Pandora« im Licht seiner Form- und Kulturkonzepte, (Hg. zus. mit Sabine Schneider, 2018.
Bücher:
Liquide Formen
Dynamiken der Verflüssigung in Poetik und Ästhetik um 1800
ISBN 978-3-8353-5792-1
€ 32,00 (D) | € 32,90 (A)
Dynamiken der Verflüssigung in Poetik und Ästhetik um 1800
ISBN 978-3-8353-5792-1
€ 32,00 (D) | € 32,90 (A)
Nehmt Scheren
Ansichten eines Werkzeugs im Zeitalter der Collage
ISBN 978-3-8353-9193-2
€ 34,00 (D) | € 35,00 (A)
Ansichten eines Werkzeugs im Zeitalter der Collage
ISBN 978-3-8353-9193-2
€ 34,00 (D) | € 35,00 (A)
Epiphanie der Form
Goethes »Pandora« im Licht seiner Form- und Kulturkonzepte
ISBN 978-3-8353-1441-2
€ 29,90 (D) | € 30,80 (A)
Goethes »Pandora« im Licht seiner Form- und Kulturkonzepte
ISBN 978-3-8353-1441-2
€ 29,90 (D) | € 30,80 (A)
Veranstaltungen:
Berlin
27. Mai 2026
Als Literatur und Künste am Anfang des 20. Jahrhunderts mit geschnittenem Material zu arbeiten beginnen, bedienen sie sich eines lange diskreditierten Werkzeugs: der Schere. Erst als die Operation des Schneidens ins Zentrum künstlerischer und literarischer Produktion rückt, erfährt die Schere eine, wenngleich stets fragile, gefährdete und oft widerrufene Anerkennung. Zugleich aber repräsentiert sie ein neues Kreativitätsmodell, das nicht in der großen Kunst- und Literaturgeschichte wurzelt, sondern zu den frühen, bis ins 18. Jahrhundert zurückreichenden Anfängen moderner Populärkultur zurückführt.
Hier nehmen die Praktiken ihren Ausgang, die auch die moderne Collage informieren werden, hier bildet sich der Vorstellungshorizont aus, der auch das Schneiden der ersten Avantgarden begleiten wird. Mit der Schere werden Originalität, Ganzheit und Schließung als grundlegende Konzepte bürgerlicher Kunst- und Literatur ausgehebelt, werden neue Akteure in den Künsten aktiv, Gattungs- und Mediengrenzen überschritten und eine Praxis entwickelt, die keine – und schon gar keine falschen – Zusammenhänge respektiert.
Wir stellen das Buch unter Beteiligung von Juliane Vogel (Universität Konstanz) und Beate Söntgen (Leuphana Universität Lüneburg) vor. Moderiert wird der Abend von Eva Geulen (ZfL).mehr
alle Termine
27. Mai 2026
Als Literatur und Künste am Anfang des 20. Jahrhunderts mit geschnittenem Material zu arbeiten beginnen, bedienen sie sich eines lange diskreditierten Werkzeugs: der Schere. Erst als die Operation des Schneidens ins Zentrum künstlerischer und literarischer Produktion rückt, erfährt die Schere eine, wenngleich stets fragile, gefährdete und oft widerrufene Anerkennung. Zugleich aber repräsentiert sie ein neues Kreativitätsmodell, das nicht in der großen Kunst- und Literaturgeschichte wurzelt, sondern zu den frühen, bis ins 18. Jahrhundert zurückreichenden Anfängen moderner Populärkultur zurückführt.
Hier nehmen die Praktiken ihren Ausgang, die auch die moderne Collage informieren werden, hier bildet sich der Vorstellungshorizont aus, der auch das Schneiden der ersten Avantgarden begleiten wird. Mit der Schere werden Originalität, Ganzheit und Schließung als grundlegende Konzepte bürgerlicher Kunst- und Literatur ausgehebelt, werden neue Akteure in den Künsten aktiv, Gattungs- und Mediengrenzen überschritten und eine Praxis entwickelt, die keine – und schon gar keine falschen – Zusammenhänge respektiert.
Wir stellen das Buch unter Beteiligung von Juliane Vogel (Universität Konstanz) und Beate Söntgen (Leuphana Universität Lüneburg) vor. Moderiert wird der Abend von Eva Geulen (ZfL).mehr
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