
© Johannes Puch
Anna Baar
Anna Baar wurde in Zagreb (ehem. Jugoslawien) geboren und lebt in Klagenfurt und Wien. Ihre Romane, Kurzgeschichten, Erzählungen und Essays wurden vielfach ausgezeichnet. Ihr Debütroman »Die Farbe des Granatapfels« stand drei Monate auf der ORF-Bestenliste, ihr Roman »Nil« auf der Shortlist des Österreichischen Buchpreises 2021. 2022 erhielt sie den Großen Österreichischen Staatspreis und 2023 den Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau.
Bücher:
Veranstaltungen:
Hanau
01. September 2026
Anna Baar liest erneut im Kulturforum Hanau
Die österreichische Autorin Anna Baar kommt am Dienstag, 1. September 2026, erneut nach Hanau. Um 20 Uhr liest die Trägerin des Brüder-Grimm-Preises für Literatur 2023 im Kulturforum aus ihrem ausgezeichneten Erzählband »Divân mit.
Mit dem Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau wurde Anna Baar 2023 für ihr Buch ausgezeichnet, das sich mit Fragen von Identität, Herkunft und Zugehörigkeit beschäftigt. Die Geschichten erzählen vom Aufwachsen zwischen Kulturen, von Heimat und Fremdsein sowie von den Menschen und Orten, die ein Leben prägen. Der Wallstein Verlag beschreibt das Buch als „Geschichten über das Fremde und gleichzeitig Schöne, über das Heranwachsen zwischen den Kulturen, Heimat und Sehnsucht“.
Die Lesung findet 01. September 2026 im Lesecafé des Kulturforum Hanau statt und beginnt um 20.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Es wird um Anmeldung per E-Mail an stadtbibliothek@hanau.de gebeten.mehr
Klagenfurt
10. September 2026
Anna Baar liest aus ihrem neuen Roman »Amseln«
Tickets sind online erhältlich über: www.oeticket.com
Ein wortgewaltiger Roman über ein von bizarren Selbstinszenierungen geprägtes Frauenleben zwischen Psychodrama, mystischem Wahn und Groteske.
Eine der geschlechtlichen Nötigung eines Patienten beschuldigte ehemalige Nervenärztin findet ein altes Foto: Es zeigt sie als junge Frau gemeinsam mit ihrer Schwester an einem Hotelpool in Luxor. Überwältigt von den Erinnerungsbildern beschließt die Frau, ihrem während jener Reise verschwundenen Geliebten die verheimlichte Wahrheit schriftlich nachzutragen. Ihre Briefe geraten zu einer Art Lebensbeichte. Hinter der Fassade des früh gealterten Mädchens aus angeblich gutem Haus tun sich Abgründe auf: Aus Loyalität zur Mutter und zur freudlosen Schwester sabotiert sie das Glück, scheitert systematisch in Freundschafts- und Liebesdingen – und macht sich am Ende sogar im Namen der Liebe schuldig.
Im Vermächtnis der inzwischen Verschollenen finden sich neben den Briefen etliche Notizen, Beobachtungsprotokolle, Traumnotate und Gedächtnisstützen. Sie ergänzen das Bild einer von Heuchlern und Neidern um ihr Gesicht Gebrachten, die getrieben ist vom Wunsch, erkannt zu werden.
Letztlich scheitert sie an ihrer vergeblichen Hoffnung auf Gnade und Vergebung, fälscht ihre Online-Profile, belügt ihre Astrologin – und füllt ihren Kühlschrank mit sündteuren Delikatessen, um der Nachwelt ein Leben vorzugaukeln, das sie nie geführt hat.mehr
Wien
24. September 2026
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Klagenfurt
15. Dezember 2026
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alle Termine
01. September 2026
Anna Baar liest erneut im Kulturforum Hanau
Die österreichische Autorin Anna Baar kommt am Dienstag, 1. September 2026, erneut nach Hanau. Um 20 Uhr liest die Trägerin des Brüder-Grimm-Preises für Literatur 2023 im Kulturforum aus ihrem ausgezeichneten Erzählband »Divân mit.
Mit dem Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau wurde Anna Baar 2023 für ihr Buch ausgezeichnet, das sich mit Fragen von Identität, Herkunft und Zugehörigkeit beschäftigt. Die Geschichten erzählen vom Aufwachsen zwischen Kulturen, von Heimat und Fremdsein sowie von den Menschen und Orten, die ein Leben prägen. Der Wallstein Verlag beschreibt das Buch als „Geschichten über das Fremde und gleichzeitig Schöne, über das Heranwachsen zwischen den Kulturen, Heimat und Sehnsucht“.
Die Lesung findet 01. September 2026 im Lesecafé des Kulturforum Hanau statt und beginnt um 20.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Es wird um Anmeldung per E-Mail an stadtbibliothek@hanau.de gebeten.mehr
Klagenfurt
10. September 2026
Anna Baar liest aus ihrem neuen Roman »Amseln«
Tickets sind online erhältlich über: www.oeticket.com
Ein wortgewaltiger Roman über ein von bizarren Selbstinszenierungen geprägtes Frauenleben zwischen Psychodrama, mystischem Wahn und Groteske.
Eine der geschlechtlichen Nötigung eines Patienten beschuldigte ehemalige Nervenärztin findet ein altes Foto: Es zeigt sie als junge Frau gemeinsam mit ihrer Schwester an einem Hotelpool in Luxor. Überwältigt von den Erinnerungsbildern beschließt die Frau, ihrem während jener Reise verschwundenen Geliebten die verheimlichte Wahrheit schriftlich nachzutragen. Ihre Briefe geraten zu einer Art Lebensbeichte. Hinter der Fassade des früh gealterten Mädchens aus angeblich gutem Haus tun sich Abgründe auf: Aus Loyalität zur Mutter und zur freudlosen Schwester sabotiert sie das Glück, scheitert systematisch in Freundschafts- und Liebesdingen – und macht sich am Ende sogar im Namen der Liebe schuldig.
Im Vermächtnis der inzwischen Verschollenen finden sich neben den Briefen etliche Notizen, Beobachtungsprotokolle, Traumnotate und Gedächtnisstützen. Sie ergänzen das Bild einer von Heuchlern und Neidern um ihr Gesicht Gebrachten, die getrieben ist vom Wunsch, erkannt zu werden.
Letztlich scheitert sie an ihrer vergeblichen Hoffnung auf Gnade und Vergebung, fälscht ihre Online-Profile, belügt ihre Astrologin – und füllt ihren Kühlschrank mit sündteuren Delikatessen, um der Nachwelt ein Leben vorzugaukeln, das sie nie geführt hat.mehr
Wien
24. September 2026
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Klagenfurt
15. Dezember 2026
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