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Autorenfoto von Anna Baar
© Johannes Puch

Anna Baar


Anna Baar wurde in Zagreb (ehem. Jugoslawien) geboren und lebt in Klagenfurt und Wien. Ihre Romane, Kurzgeschichten, Erzählungen und Essays wurden vielfach ausgezeichnet. Ihr Debütroman »Die Farbe des Granatapfels« stand drei Monate auf der ORF-Bestenliste, ihr Roman »Nil« auf der Shortlist des Österreichischen Buchpreises 2021. 2022 erhielt sie den Großen Österreichischen Staatspreis und 2023 den Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau.


Österreichischer Buchpreis – Anna Baar steht mit »Amseln« auf der Longlist!

Wir freuen uns sehr, dass Anna Baars Roman »Amseln« auf die Longlist des Österreichischen Buchpreises 2026 gewählt wurde, und gratulieren unserer Autorin ganz herzlich! 

Aus 102 eingereichten Titeln hat die fünfköpfige Jury zehn Bücher für die Longlist ausgewählt. Zur Jury gehören Uta Degner, Markus Köhle, Lara Sielmann, Julia Zarbach und Helmut Zechner. Der Österreichische Buchpreis wird vom Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport, dem Hauptverband des Osterreichischen Buchhandels und der Arbeiterkammer Wien vergeben.

»Amseln« ist ein wortgewaltiger Roman über ein von bizarren Selbstinszenierungen geprägtes Frauenleben zwischen Psychodrama, mystischem Wahn und Groteske. In Briefen an ihren einstigen Geliebten versucht eine ehemalige Nervenarztin, die vermeintliche Wahrheit uber ihr Leben festzuhalten - und stößt dabei auf die Abgründe ihrer eigenen Geschichte.

Bücher:

Amseln
Roman

ISBN 978-3-8353-6218-5
€ 24,00 (D) | € 24,70 (A)

He, holde Kunst!
Streifzüge und Randnotizen

ISBN 978-3-8353-5527-9
€ 22,00 (D) | € 22,70 (A)

Divân mit Schonbezug
Erzählungen

ISBN 978-3-8353-5194-3
€ 22,00 (D) | € 22,70 (A)

Nil
Roman

ISBN 978-3-8353-3947-7
€ 22,00 (D) | € 22,70 (A)

Als ob sie träumend gingen
Roman

ISBN 978-3-8353-3124-2
€ 22,00 (D) | € 22,70 (A)

Die Farbe des Granatapfels
Roman

ISBN 978-3-8353-1765-9
€ 25,00 (D) | € 25,70 (A)


Veranstaltungen:

Wien
27. November 2026
Ein wortgewaltiger Roman über ein von bizarren Selbstinszenierungen geprägtes Frauenleben zwischen Psychodrama, mystischem Wahn und Groteske.
Eine der geschlechtlichen Nötigung eines Patienten beschuldigte ehemalige Nervenärztin findet ein altes Foto: Es zeigt sie als junge Frau gemeinsam mit ihrer Schwester an einem Hotelpool in Luxor. Überwältigt von den Erinnerungsbildern beschließt die Frau, ihrem während jener Reise verschwundenen Geliebten die verheimlichte Wahrheit schriftlich nachzutragen. Ihre Briefe geraten zu einer Art Lebensbeichte. Hinter der Fassade des früh gealterten Mädchens aus angeblich gutem Haus tun sich Abgründe auf: Aus Loyalität zur Mutter und zur freudlosen Schwester sabotiert sie das Glück, scheitert systematisch in Freundschafts- und Liebesdingen – und macht sich am Ende sogar im Namen der Liebe schuldig.
Im Vermächtnis der inzwischen Verschollenen finden sich neben den Briefen etliche Notizen, Beobachtungsprotokolle, Traumnotate und Gedächtnisstützen. Sie ergänzen das Bild einer von Heuchlern und Neidern um ihr Gesicht Gebrachten, die getrieben ist vom Wunsch, erkannt zu werden.
Letztlich scheitert sie an ihrer vergeblichen Hoffnung auf Gnade und Vergebung, fälscht ihre Online-Profile, belügt ihre Astrologin – und füllt ihren Kühlschrank mit sündteuren Delikatessen, um der Nachwelt ein Leben vorzugaukeln, das sie nie geführt hat.

Moderation: Ernst A. Grandits, 3sat
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Klagenfurt
15. Dezember 2026
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