Barbara Stambolis
Organisiert und in Bewegung
Jugendliche in Westfalen im 20. Jahrhundert
Reihe: Regionalgeschichte kompakt; Bd. 5Wie tickten Jugendliche im 20. Jahrhundert? Was bewegte sie, wie organisierten sie sich im ländlichen und städtischen Westfalen?
Zwischen Industrialisierung und ländlicher Kontinuität, zwischen Stadt und Land entwickelten sich im 20. Jahrhundert unterschiedliche Herausforderungen und Ausdrucksformen jugendlicher Identität. Durch neue Medien (Radio und Fernsehen) erreichten übernationale Trends in Mode (Frisuren, Kleidungsstile) und Musik (z. B. Beat und Rock) in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts Kleinstädte und Dörfer nahezu zeitgleich mit urbanen Zentren. Traditionelle Stadt-Land-Gegensätze verloren an Bedeutung. Jugendliche auf dem Lande sowie in Klein- und Mittelstädten orientierten sich im Spannungsfeld zwischen jugendkulturell bedeutsamen globalen Dynamiken, regionalem und lokalem Engagement, für Umweltschutz und Räume, in denen sie sich kreativ entfalten konnten.
Barbara Stambolis zeichnet ein vielschichtiges Bild jugendlicher Lebenswelten in Westfalen. Sie zeigt, wie Träume, Ängste und Freizeitgestaltung junger Menschen von Zeitumständen, Erziehungstraditionen sowie tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandlungsprozessen geprägt waren. So gibt sie Einblicke in die Vielfalt westfälischer Jugendkulturen und -organisationen und lädt dazu ein, Jugendgeschichte neu zu entdecken. Ein inspirierender Ausgangspunkt für Wissenschaftler:innen ebenso wie für alle, die sich für soziale und kulturelle Entwicklungen junger Menschen interessieren.
Zwischen Industrialisierung und ländlicher Kontinuität, zwischen Stadt und Land entwickelten sich im 20. Jahrhundert unterschiedliche Herausforderungen und Ausdrucksformen jugendlicher Identität. Durch neue Medien (Radio und Fernsehen) erreichten übernationale Trends in Mode (Frisuren, Kleidungsstile) und Musik (z. B. Beat und Rock) in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts Kleinstädte und Dörfer nahezu zeitgleich mit urbanen Zentren. Traditionelle Stadt-Land-Gegensätze verloren an Bedeutung. Jugendliche auf dem Lande sowie in Klein- und Mittelstädten orientierten sich im Spannungsfeld zwischen jugendkulturell bedeutsamen globalen Dynamiken, regionalem und lokalem Engagement, für Umweltschutz und Räume, in denen sie sich kreativ entfalten konnten.
Barbara Stambolis zeichnet ein vielschichtiges Bild jugendlicher Lebenswelten in Westfalen. Sie zeigt, wie Träume, Ängste und Freizeitgestaltung junger Menschen von Zeitumständen, Erziehungstraditionen sowie tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandlungsprozessen geprägt waren. So gibt sie Einblicke in die Vielfalt westfälischer Jugendkulturen und -organisationen und lädt dazu ein, Jugendgeschichte neu zu entdecken. Ein inspirierender Ausgangspunkt für Wissenschaftler:innen ebenso wie für alle, die sich für soziale und kulturelle Entwicklungen junger Menschen interessieren.
Barbara Stambolis
Barbara Stambolis lehrte Neuere und Neueste Geschichte an den Universitäten Paderborn, Siegen und Darmstadt, seit 2016 lebt und arbeitet sie in Münster. In ihren sozial- und kulturgeschichtlichen Studien widmet sie sich schwerpunktmäßig jugend- und generationengeschichtlichen …
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