Wallstein Verlag



Henriette Jacoby


Roman

Hg. und mit einem Nachwort von Christian Klein

Reihe: Georg Hermann. Werke in Einzelbänden


Das komplementäre Gegenstück zu den »Buddenbrooks«.


In dieser 1908 erschienenen Fortsetzung des Erfolgsromans »Jettchen Gebert« (1906) erzählt Georg Hermann das verhängnisvolle Lebensdrama seiner Protagonistin Henriette, genannt Jettchen, konsequent zu Ende. Nach der Trennung von ihrem ungeliebten Ehemann Julius Jacoby, dem es nie um Liebe, sondern immer nur um die Mitgift gegangen war, findet Henriette auch in einer Affäre nur oberflächliches Glück, weil sie erkennt, dass sie immer einen anderen liebte. Doch diese Erkenntnis kommt zu spät: Darin liegt die Tragik ihres kurzen Lebens.
Im Rahmen dieser exemplarischen Liebes- und Leidensgeschichte präsentiert Hermann ein präzises Stimmungsbild. Denn einmal mehr erweist er sich als genauer Kenner der Biedermeierzeit, deren spannungsreiche Gefühlswelt und Lebensrealität er für seine Leserschaft lebendig werden lässt. Eingebettet in die Geschichte einer jüdischen Familie aus dem Berliner Bürgertum weitet sich Henriettes Biographie vom Familienroman zum Gesellschaftspanorama.
Georg Hermann

Georg Hermann (1871-1943) war einer der meistgelesenen und produktivsten Autoren seiner Zeit. Berühmtheit erlangte er durch seine Berliner Familien- und Gesellschaftsromane »Jettchen Gebert« (1906) und »Henriette Jacoby« (1908), mit denen er sich einen ...

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Christian Klein

Christian Klein, geb. 1974, Akademischer Rat für Neuere deutsche Literaturgeschichte an der Bergischen Universität Wuppertal. Veröffentlichungen u. a.: Kultbücher. Theoretische Zugänge und exemplarische Analysen (2014), Ernst Glaeser: Jahrgang 1902 (Hg., ...

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Jettchen Gebert
Georg Hermann

€32,00

Spielkinder
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€25,00

Der etruskische Spiegel
Georg Hermann

€25,00
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