Wallstein Verlag



Gelenke des Lichts


Roman


Ein unkonventioneller Zauberhybride aus Bildungs-, Schelmen- und Campusroman - faszinierende Erzählkunst.


Seit er Angelika bei einem dionysischen Neptunfest über den Strand tanzen sah, bedrängen ihren aufgewühlten Bewunderer völlig ungeahnte Regungen. Nicht nur wirkt sich die Begegnung bewusstseinserweiternd auf seine Wahrnehmung aus, ihn erfasst darüber hinaus ein schwerwiegendes und allumfassendes Verlangen nach Wahrheit, Schönheit und Selbsterkenntnis, das weder das elterliche Pfarrhaus noch die zeitgenössischen Bildungsinstitutionen stillen können. Seine Suche führt aus der Mitte der Welt, Urspring an der Werra, einer tief in der Vergangenheit liegengebliebenen Provinzidylle im Schatten des Eisernen Vorhangs, in Brückenorte des Wissens und Weltstädte der Weisheit. Götter, Geister und Dämonen melden sich zu Wort, als der postmoderne Studienbetrieb entscheidende Fragen offenlässt. Kommen sie zu spät? Am Ende bleiben nur die Liebe, der Sprung und die Gelenke des Lichts.
Emanuel Maeß hat einen sprachmächtigen Roman geschrieben, der in seiner spielerischen Leichtigkeit und Tiefe in der neuen Literatur seinesgleichen sucht.

Ausgezeichnet mit dem Mara-Cassens-Preis 2019.

Longlist - Deutscher Buchpreis 2019
Leseprobe

Emanuel Maeß

Emanuel Maeß, geb. 1977 in Jena, Studium der Politologie und Literaturwissenschaft in Heidelberg, Wien und Oxford. »Gelenke des Lichts« ist sein literarisches Debüt. Ein Auszug wurde vorveröffentlicht in »Sinn und Form«.

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Veranstaltungen


Coburg
18. April 2020
Lesung im Rahmen der Coburger Literaturtage Coburg liest!
Tickets: VVK 18 €/ AK 25 € / Schüler*innen und Studierende 10€
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Pressestimmen
Stimmen aus dem Buchhandel

Emanuel Maeß erhält den Mara-Cassens-Preis 2019

Die Leserjury des Hamburger Literaturhaus-Vereins hat »Gelenke des Lichts« als besten deutschsprachigen Debütroman 2019 ausgewählt. Mit 15.000 Euro ist der Mara-Cassens-Preis der höchstdotierte deutschsprachige Debütpreis. Er wird von einer ehrenamtlichen Literaturjury vergeben.

Aus der Jurybegründung: »Der Roman ›Gelenke des Lichts‹ ist auf faszinierende Weise ›aus der Zeit gefallen‹ – ohne dabei weltfremd zu sein. So scheut sich Emanuel Maeß nicht, existentielle philosophisch-theologische Grundfragen zu stellen, die an die Herkunft aus dem protestantischen Pfarrhaus anknüpfen, diese infrage stellen beziehungsweise eigenwillig neu formulieren. ...

Seine Sprache ist von einem Welterleben tiefer Innerlichkeit geprägt, bei aller Dichte kommt sie leicht und elegant daher. Sie kann sich ihrem Gegenstand im Sinne romantischer Verzauberung annähern und sich zugleich ironisch distanzieren. Seine Sprachgewalt und Sprachverliebtheit zeigt sich etwa in einem Metaphernreichtum von der ersten bis zur letzten Seite. Das Buch will langsam und mehrmals gelesen werden und es klingt eindrücklich nach.«
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