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Wir trauern um unsere Autorin Christa Bürger

­ Vor drei Monaten erst hatte sie in Berlin ihren 90. Geburtstag feiern können – angeregt, hellwach, gesegnet mit einer für sie selbst erstaunlichen Gesundheit. Nun ist Christa Bürger am 22. August 2025, völlig unerwartet verstorben.


­ Vor drei Monaten erst hatte sie in Berlin ihren 90. Geburtstag feiern können – angeregt, hellwach, gesegnet mit einer für sie selbst erstaunlichen Gesundheit. Nun ist Christa Bürger am 22. August 2025, völlig unerwartet verstorben. 

Gemeinsam mit ihrem Lebenspartner Peter Bürger (1936-2017) hat die gelernte Germanistin und Romanistin ein umfangreiches literaturwissenschaftliches Œuvre erarbeitet. Im Wallstein Verlag liegen die wichtigsten Publikationen dieses Intellektuellenpaares vor, darunter Peter Bürgers klasisch gewordenes Buch »Theorie der Avantgarde« (2017). Die unter dem Titel »Luziferische Kunst« (2017) veröffentlichten letzten Essays der beiden Autoren, und ebenso Christa Bürgers Studien zu »Exzess und Entsagung« (2016), die sich mit »Lebensgebärden« von Schriftstellerinnen befassen. Ihre Autobiographie »Mein Weg durch die Literaturwissenschaft 1968-1998« (2019) ist ein beispielhaftes Zeugnis wissenschaftlicher Selbstreflexion. Das Werk an dem sie bis zuletzt gearbeitet hat, trägt den Titel »Die Ordnung der Liebe«.

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