Ulrike Huhn
Ulrike Huhn, geb. 1979, ist seit 2024 Leiterin des Lernorts Demokratie in Verden (Aller). Die Osteuropahistorikerin wurde an der Humboldt-Universität in Berlin mit einer Arbeit zu christlich-orthodoxen religiösen Praktiken in der Sowjetunion promoviert und hat an den Universitäten Bremen und Göttingen geforscht und gelehrt.
Veröffentlichungen u. a.: Glaube und Eigensinn. Volksfrömmigkeit zwischen orthodoxer Kirche und sowjetischem Staat, 1941 bis 1960 (2014); Ivan Kyncl. Rebellion mit der Kamera. Vom Bildchronisten der Bürgerrechtsbewegung in der CSSR zum Fotografen der britischen Bühnen (Mitaut., 2014).
Bücher:
Zwischen Ausreisebewegung und Akademie
Judaistik in der späten Sowjetunion
ISBN 978-3-8353-5867-6
€ 32,00 (D) | € 32,90 (A)
Judaistik in der späten Sowjetunion
ISBN 978-3-8353-5867-6
€ 32,00 (D) | € 32,90 (A)
Veranstaltungen:
Düsseldorf
03. Februar 2026
mehr
Verden (Aller)
05. Februar 2026
»Mit dem Rennrad in die Vergangenheit: Jüdische Intellektuelle auf den Spuren ihrer Identität und die Wiederentdeckung der Schtetl in der späten Sowjetunion«
Buchvorstellung von Ulrike Huhn: Zwischen Ausreisebewegung und Akademie. Judaistik in der späten Sowjetunion, Göttingen 2025.
Eine Veranstaltung zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.
Junge jüdische Intellektuelle aus Leningrad begannen Anfang der 1980er-Jahre, auf den Spuren ihrer Vorfahren die durch den Holocaust verwaisten früheren Schtetl – den Orten mit vormals hohem jüdischem Bevölkerungsanteil – in der Ukraine, Belarus und im Baltikum zu bereisen. Mit einem wachsenden professionellen Anspruch erkundeten sie deren Geschichte, interviewten Überlebende und dokumentierten das materielle Erbe wie Friedhöfe und Synagogen. Das Buch beleuchtet erste Aufbrüche und die Neuformierung jüdischer Studien am Ende der Sowjetunion, die in Leningrad bereits 1989 in die Gründung einer Jüdischen Universität mündeten.mehr
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03. Februar 2026
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Verden (Aller)
05. Februar 2026
»Mit dem Rennrad in die Vergangenheit: Jüdische Intellektuelle auf den Spuren ihrer Identität und die Wiederentdeckung der Schtetl in der späten Sowjetunion«
Buchvorstellung von Ulrike Huhn: Zwischen Ausreisebewegung und Akademie. Judaistik in der späten Sowjetunion, Göttingen 2025.
Eine Veranstaltung zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.
Junge jüdische Intellektuelle aus Leningrad begannen Anfang der 1980er-Jahre, auf den Spuren ihrer Vorfahren die durch den Holocaust verwaisten früheren Schtetl – den Orten mit vormals hohem jüdischem Bevölkerungsanteil – in der Ukraine, Belarus und im Baltikum zu bereisen. Mit einem wachsenden professionellen Anspruch erkundeten sie deren Geschichte, interviewten Überlebende und dokumentierten das materielle Erbe wie Friedhöfe und Synagogen. Das Buch beleuchtet erste Aufbrüche und die Neuformierung jüdischer Studien am Ende der Sowjetunion, die in Leningrad bereits 1989 in die Gründung einer Jüdischen Universität mündeten.mehr
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