Silke Wagener-Fimpel
Silke Wagener-Fimpel, geb. 1966, studierte Geschichte, Germanistik, Pädagogik und Soziologie in Göttingen. Nach der Promotion, einem Lehrauftrag und dem Archivreferendariat in Osnabrück und Marburg ist sie als Historikerin und Archivoberrätin im Niedersächsischen Landesarchiv tätig. Ab 1997 war sie stellvertretende Leiterin der Archivabteilung Bückeburg. 2003 folgte der Wechsel an die Archivabteilung Wolfenbüttel, wo sie ebenfalls als stellvertretende Leiterin tätig ist.
Veröffentlichungen u. a.: Pedelle, Mägde und Lakaien. Das Dienstpersonal an der Georg-August-Universität Göttingen 1737 bis 1866 (1996).
Bücher:
Die Toten erzählen
Anthropologisch-historische Untersuchungen zum Leben der Oberschicht …
ISBN 978-3-8353-5887-4
€ 39,00 (D) | € 40,10 (A)
Anthropologisch-historische Untersuchungen zum Leben der Oberschicht …
ISBN 978-3-8353-5887-4
€ 39,00 (D) | € 40,10 (A)
Veranstaltungen:
Wolfenbüttel
18. Juni 2026
Buchpräsentation mit Bettina Jungklaus und Silke Wagener-Fimpel
Erstmals führen eine Anthropologin und eine Historikerin ihre Ergebnisse zusammen und rekonstruieren das Leben einer städtischen Oberschicht der Frühen Neuzeit anhand von Grabfunden und Schriftquellen.
Eine besondere Chance für die anthropologische und historische Forschung bieten persönlich identifizierte Skelette. Im Jahr 2015 wurden an der Hauptkirche Beatae Mariae Virginis in Wolfenbüttel bei Ausgrabungen 80 Gräber aus der Zeit von 1650 bis etwa 1750 entdeckt. Bei den Verstorbenen handelte es sich um Angehörige der städtischen Oberschicht, darunter Hofbedienstete, Kaufleute und Bürgermeister mit ihren Familien. Im Rahmen eines Pro*Niedersachsen-Projekts wurden umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen der Fundstätte möglich, im Zuge derer sich 83 % der Individuen identifizieren ließen.
Während naturwissenschaftliche Analysen zahlreiche Aussagen zur biologischen Lebensgeschichte der Verstorbenen, zu Ernährung, Krankheiten und Verwandtschaft lieferten, konnten aus in der Abteilung Wolfenbüttel des Niedersächsischen Landesarchivs bewahrten Quellen ergänzend individuelle biografische Informationen ermittelt werden, unter anderem zu Wohnverhältnissen, Familienleben, Besitz, Beziehungen und Netzwerken, Berufsalltag sowie sozialer und regionaler Mobilität. Durch die Kombination beider Disziplinen ließen sich die frühneuzeitlichen Lebensverhältnisse in bisher ungeahnter Tiefe rekonstruieren.mehr
alle Termine
18. Juni 2026
Buchpräsentation mit Bettina Jungklaus und Silke Wagener-Fimpel
Erstmals führen eine Anthropologin und eine Historikerin ihre Ergebnisse zusammen und rekonstruieren das Leben einer städtischen Oberschicht der Frühen Neuzeit anhand von Grabfunden und Schriftquellen.
Eine besondere Chance für die anthropologische und historische Forschung bieten persönlich identifizierte Skelette. Im Jahr 2015 wurden an der Hauptkirche Beatae Mariae Virginis in Wolfenbüttel bei Ausgrabungen 80 Gräber aus der Zeit von 1650 bis etwa 1750 entdeckt. Bei den Verstorbenen handelte es sich um Angehörige der städtischen Oberschicht, darunter Hofbedienstete, Kaufleute und Bürgermeister mit ihren Familien. Im Rahmen eines Pro*Niedersachsen-Projekts wurden umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen der Fundstätte möglich, im Zuge derer sich 83 % der Individuen identifizieren ließen.
Während naturwissenschaftliche Analysen zahlreiche Aussagen zur biologischen Lebensgeschichte der Verstorbenen, zu Ernährung, Krankheiten und Verwandtschaft lieferten, konnten aus in der Abteilung Wolfenbüttel des Niedersächsischen Landesarchivs bewahrten Quellen ergänzend individuelle biografische Informationen ermittelt werden, unter anderem zu Wohnverhältnissen, Familienleben, Besitz, Beziehungen und Netzwerken, Berufsalltag sowie sozialer und regionaler Mobilität. Durch die Kombination beider Disziplinen ließen sich die frühneuzeitlichen Lebensverhältnisse in bisher ungeahnter Tiefe rekonstruieren.mehr
alle Termine
