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Autorenfoto von Lesja Ukrajinka
© gemeinfrei

Lesja Ukrajinka


Lesja Ukrajinka (1871-1913), geb. als Laryssa Kosatsch, war eine ukrainische Schriftstellerin, Dramatikerin, Übersetzerin und Vertreterin der Frauenbewegung. Sie sprach mehrere Sprachen und übersetzte u. a. Werke von Shakespeare und Heine ins Ukrainische. Krankheitsbedingte Kuraufenthalte in Europa, Ägypten und auf der Krim prägten ihr Werk ebenso wie ihre Auseinandersetzung mit Identität, Unterdrückung und künstlerischer Autonomie. Ihr Pseudonym »Ukrajinka« wählte sie bewusst als Bürgerin eines Imperiums, das Publikationen in ukrainischer Sprache verbot. Erstmals erscheinen nun ihre Prosatexte in deutscher Übersetzung.


Bücher:

Am Meer
Erzählungen

ISBN 978-3-8353-5884-3
€ 22,00 (D) | € 22,70 (A)


Veranstaltungen:

Köln
18. März 2026
Geschrieben in einer verbotenen Sprache: die Ukrainische Bibliothek. Mit Tanja Maljartschuk, Monika Rinck, Claudia Dathe und Mariele Millowitsch

Die Ukrainische Bibliothek im Wallstein Verlag widmet sich den berühmtesten Klassikern des ukrainischen literarischen Erbes des 19. und 20. Jahrhunderts, um mehr Aufmerksamkeit auf das Land und seine Kultur zu lenken. Herausgegeben von namhaften Autor:innen, eröffnen die Erzählbände neue Perspektiven auf ein Land, dessen Kultur und Sprache sich stets gegen Unterdrückung und Vergessen behaupteten. Die Autorinnen Tanja Maljartschuk („Blauwal der Erinnerung“) und Monika Rinck („Champagner für die Pferde“) stellen im Gespräch mit Claudia Dathe die Reihe vor. Darunter die feinfühlige, intelligente Prosa von Lesja Ukrajinka (1871-1913) im Erzählband Am Meer. Ihrer Zeit weit voraus, schrieb Ukrajinka über weibliche Erfahrungen, Freiheit und Selbstbestimmung – in einer Sprache, die verboten war und doch trotz aller Widerstände überdauerte. Ihre Texte kehren nun, über hundert Jahre später, in den europäischen Kanon zurück. Lesung: Mariele Millowitsch
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