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Katja Petrowskaja


Katja Petrowskaja, geb. 1970 in Kyjiw, zählt zu den bedeutendsten deutsch-ukrainischen Stimmen der Gegenwart. Ihr Werk wurde bereits vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis und dem Ernst-Toller-Preis. Zuletzt erschien »Als wäre es vorbei. Texte aus dem Krieg« (2025)


Bücher:

»Der Schaffner wollte die Kerzen nicht anzünden«
Ukrainische Meistererzählungen des frühen 20. Jahrhunderts

ISBN 978-3-8353-6001-3
€ 24,00 (D) | € 24,70 (A)


Veranstaltungen:

Münster
06. November 2026
Innerhalb des Seminars zur ukrainischen Literatur ist der Freitagabend in der Akademie Franz Hitze Haus der Präsentation der Reihe »Ukrainische Bibliothek« gewidmet, die von der Übersetzerin Claudia Dathe und der Autorin Tanja Maljartschuk besorgt wird. Sie stellt die berühmtesten Klassiker des ukrainischen literarischen Erbes des 19. und 20. Jahrhunderts vor und lenkt damit die Aufmerksamkeit auf das Land und seine Kultur. Die Texte erscheinen fast ausschließlich zum ersten Mal auf Deutsch in zeitgemäßen Übersetzungen und werden von namhaften Autorinnen und Autoren und Intellektuellen herausgegeben und mit Essays ergänzt.
 
Auch die Autorin und Herausgeberin Katja Petrowskaja wird an diesem Abend in der Akademie dabei sein. Zunächst wird die mehrfach preisgekrönte Übersetzerin Claudia Dathe einen kurzen Überblick über die Auswahl der Autor*innen für die Bibliothek, angefangen vom Nationaldichter Taras Schewtschenko bis zur bukowinischen zweisprachigen Autorin Olha Kobyljanska geben.
 
Anschließend stellen Claudia Dathe und Katja Petrowskaja im Gespräch mit Irina Wutsdorff den Band »Wer will mich hindern, die Welt zu verkehren? Gedichte und futuristische Skizzen« des Futuristen Mychajl Semenko und die Anthologie »Der Schaffner wollte die Kerzen nicht anzünden. Ukrainische Meistererzählungen des frühen 20. Jahrhunderts« vor.
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