Wallstein Verlag
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© Ramy Al-Asheq

Ali Al-Kurdi


Ali Al-Kurdi, geb. 1953 in Damaskus, ist ein palästinensischer Schriftsteller und Journalist. Aufgrund seiner politisch-kulturellen Tätigkeiten und seiner Nähe zur linken Bewegung in Syrien stand er ab den 70er Jahren im Visier der syrischen Geheimdienste und wurde mehrfach zum politischen Gefangenen. Allein von 1982 an war er neun Jahre inhaftiert, zuerst im Geheimdienstgefängnis in Damaskus, danach in den berüchtigten Gefängnissen Tadmur und Saidnaya.
1998 veröffentlichte er auf arabisch den Kurzgeschichten-Band »Die Parade der Wildenten«, 2010 erschien dann mit »Der Schamaya-Palast« sein erster Roman. Heute lebt Ali Al-Kurdi in Weimar.


Ali Al-Kurdi erhält Chamisso-Publikationsstipendium

Auch in diesem Jahr vergibt die Friedrich-Baur-Stiftung das Chamisso-Publikationsstipendium. Den Preis erhält am 6.11.2022 der palästinensische Schriftsteller Ali Al-Kurdi, der auch als Filmemacher bekannt ist und nach seiner zehnjährigen Gefängnishaft mittlerweile in Weimar lebt. Der Schriftsteller Michael Krüger wird den von ihm erwählten Preisträger vorstellen, und – musikalisch umrahmt – Ausschnitte aus seinem Werk lesen.
Im Wallstein Verlag erschien Al-Kurdis Roman »Der Schamaya-Palast«.

Bücher:

Der Schamaya-Palast
Der Schamaya-Palast
Roman

ISBN 978-3-8353-3997-2
€ 22,00 (D) | € 22,70 (A)

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