Clara-Sophie Höhn
Beyond the Pale
White Southern Female Activists and the Civil Rights Movement, 1954–1968
Eine Geschichte des Widerstands: wie sich Weiße Südstaaten-Aktivistinnen den rassistischen Strukturen des Jim Crow Systems widersetzten und so nicht nur Ordnungen, sondern Identitäten in Bewegung gerieten.
Die idealisierte Vorstellung Weißer Weiblichkeit war zen-tral für die rassistische Ideologie der US-Südstaaten. Mit ihrem Engagement für die Gleichberechtigung Schwarzer Menschen während der Bürgerrechtsbewegung stellten Weiße Südstaaten-Aktivistinnen tief verwurzelte Traditionen infrage und rüttelten an den sozialen und rechtlichen Normen der Region. Wie lösten sie sich von der rassistischen Ideologisierung ihrer Kindheit und Jugend? Auf welche Weise wirkte sich ihr Geschlecht und Weißsein auf ihren Aktivismus aus? Wie reagierten sowohl Schwarze Aktivist:innen als auch die Weiße Bevölkerung auf ihr Engagement? Welche Dynamiken beeinflussten die Beziehungen zwischen Weißen und Schwarzen Aktivist:innen? Anhand einer Kohorte von elf Frauen aus der Generation junger Erwachsener, die für die 1960er Jahre prägend waren, arbeitet Clara-Sophie Höhn eindrücklich die strategische Bedeutung Weißer Südstaaten-Aktivistinnen für die studentische Bürgerrechtsbewegung heraus – auch jenseits aufsehenerregender Protestaktionen. Zugleich verdeutlicht sie, inwieweit die „racial identity“ der Frauen durch ihren Aktivismus sichtbar wurde und sich potenziell verschob, und bietet so neue Perspektiven auf eine der einflussreichsten sozialen Bewegungen des 20. Jahrhunderts.
Der Band erscheint vollständig in englischer Sprache.
Die idealisierte Vorstellung Weißer Weiblichkeit war zen-tral für die rassistische Ideologie der US-Südstaaten. Mit ihrem Engagement für die Gleichberechtigung Schwarzer Menschen während der Bürgerrechtsbewegung stellten Weiße Südstaaten-Aktivistinnen tief verwurzelte Traditionen infrage und rüttelten an den sozialen und rechtlichen Normen der Region. Wie lösten sie sich von der rassistischen Ideologisierung ihrer Kindheit und Jugend? Auf welche Weise wirkte sich ihr Geschlecht und Weißsein auf ihren Aktivismus aus? Wie reagierten sowohl Schwarze Aktivist:innen als auch die Weiße Bevölkerung auf ihr Engagement? Welche Dynamiken beeinflussten die Beziehungen zwischen Weißen und Schwarzen Aktivist:innen? Anhand einer Kohorte von elf Frauen aus der Generation junger Erwachsener, die für die 1960er Jahre prägend waren, arbeitet Clara-Sophie Höhn eindrücklich die strategische Bedeutung Weißer Südstaaten-Aktivistinnen für die studentische Bürgerrechtsbewegung heraus – auch jenseits aufsehenerregender Protestaktionen. Zugleich verdeutlicht sie, inwieweit die „racial identity“ der Frauen durch ihren Aktivismus sichtbar wurde und sich potenziell verschob, und bietet so neue Perspektiven auf eine der einflussreichsten sozialen Bewegungen des 20. Jahrhunderts.
Der Band erscheint vollständig in englischer Sprache.
Clara-Sophie Höhn
Clara-Sophie Höhn, geb. 1988, ist Margarete von Wrangel-Postdoktorandin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Zeitgeschichte der Universität Tübingen. Sie forscht zur Frauen- und Geschlechtergeschichte sowie zur Geschichte des Rassismus und …
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