Franz Grillparzer
Selbstbiographie
Kommentierte Ausgabe mit zeitgenössischen Texten
Hg., kommentiert und mit einem Nachwort von Thomas BrooksDie Autobiographie des österreichischen Nationaldichters neu ediert mit zahlreichen Quellen und Begleittexten
Mit Grillparzers Selbstbiographie hat es eine eigene Bewandtnis. Gemessen an ihrer literarischen Bedeutung, ihrem stilistischen Rang, ihrem unschätzbaren Quellen- sowie schieren Unterhaltungswert erscheint es fast unerklärlich, dass dieses Buch bis heute nur den »happy few« bekannt ist. Kafka, Musil und Thomas Mann haben den Text gelesen und sich von ihm im eigenen Schaffen inspirieren lassen, ein breiteres Publikum aber hat er sich nie erschließen können. Das möchte diese Edition ändern. Sie setzt dazu auf Kontextualisierung mittels Ko-Textualisierung. Die Ko-Texte (Briefe von, an und über Grillparzer, Memoiren, Tagebuch-notate, Zensurakten, usw.) sind in den Marginalien platziert, sodass sie direkt in Dialog mit dem Haupttext treten können. Einen thematischen Schwerpunkt bilden die Dokumente, die sich auf Grillparzers Konflikte mit den Obrigkeiten im Allgemeinen und der Zensur im Besonderen beziehen. Außerdem bietet die Edition einen umfassenden Stellenkommentar, eine Familiengeschichte in Form von Biogrammen der Eltern und der Brüder, ein ausführliches Nachwort, das den Text als komisches Meisterwerk würdigt, sowie ein Dutzend Porträts von Grillparzer und Zeitgenossen.
Mit Grillparzers Selbstbiographie hat es eine eigene Bewandtnis. Gemessen an ihrer literarischen Bedeutung, ihrem stilistischen Rang, ihrem unschätzbaren Quellen- sowie schieren Unterhaltungswert erscheint es fast unerklärlich, dass dieses Buch bis heute nur den »happy few« bekannt ist. Kafka, Musil und Thomas Mann haben den Text gelesen und sich von ihm im eigenen Schaffen inspirieren lassen, ein breiteres Publikum aber hat er sich nie erschließen können. Das möchte diese Edition ändern. Sie setzt dazu auf Kontextualisierung mittels Ko-Textualisierung. Die Ko-Texte (Briefe von, an und über Grillparzer, Memoiren, Tagebuch-notate, Zensurakten, usw.) sind in den Marginalien platziert, sodass sie direkt in Dialog mit dem Haupttext treten können. Einen thematischen Schwerpunkt bilden die Dokumente, die sich auf Grillparzers Konflikte mit den Obrigkeiten im Allgemeinen und der Zensur im Besonderen beziehen. Außerdem bietet die Edition einen umfassenden Stellenkommentar, eine Familiengeschichte in Form von Biogrammen der Eltern und der Brüder, ein ausführliches Nachwort, das den Text als komisches Meisterwerk würdigt, sowie ein Dutzend Porträts von Grillparzer und Zeitgenossen.
Thomas Brooks
Franz Grillparzer
Thomas Brooks lebt und arbeitet als Sprachwissenschaftler, Übersetzer und Autor in Wien.
mehrFranz Grillparzer
Franz Grillparzer (1791–1872) war einer der bedeutendsten österreichischen Dramatiker des 19. Jahrhunderts.
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