»... was ich mir beibringen will«
Archivalische Quellen zu Aus- und Weiterbildung
Herausgegeben von Tanja Gausterer, Arnhilt Inguglia-Höfle, Susanne Rettenwander, Kyra WaldnerReihe: Sichtungen. Archiv ∙ Bibliothek ∙ Kulturwissenschaft; Bd. 21. / 23. Jahrgang
Aus- und Weiterbildung eröffnet Chancen, markiert Grenzen und strukturiert Lebens- -wege. Einblicke in das Thema werden durch Archivquellen aus schriftstellerischem und künstlerischem Kontext ermöglicht.
Aus- und Weiterbildung spielt eine zentrale Rolle in nahezu jeder Biografie: Seinen »alten, unerfüllbaren Wunschtraum«, Student zu sein, beschwört der gelernte Motorradmechaniker und angehende Schriftsteller Walter Kappacher in seinem Tagebuch. Friederike Mayröcker ist ursprünglich Lehrerin. Heimito von Doderer holt als über 50-Jähriger eine Ausbildung nach. Ceija Stojka erarbeitet sich ihren Status als Künstlerin und Schriftstellerin autodidaktisch. Ähnlich komplex und mitunter verschlungen sind die Bildungswege von Autor*innen und Künstler*innen wie Friedrich Cerha, Olga Cordes, Ruth Klüger, Brigitte Reimann oder Marie-Luise Scherer.
In diesem Band der Reihe »Sichtungen«, herausgegeben vom Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek und der Wienbibliothek im Rathaus, wird das Thema anhand von Fundstücken aus (Kultur-)Archiven aus dem 19. bis ins 21. Jahrhundert beleuchtet. Im Fokus stehen Zeugnisse und Ausweise, Schulhefte und -aufsätze, Tagebücher und Korrespondenzen und nicht zuletzt die literarische Auseinandersetzung in Roman, Hörspiel und Reisebericht. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Werdegang von Frauen und ihrem Ringen um Teilhabe.
Schriftstellerische und künstlerische Originalbeiträge stammen von Sabine Gruber, Nicolas Mahler, Frieda Paris und Gerhard Ruiss.
Aus- und Weiterbildung spielt eine zentrale Rolle in nahezu jeder Biografie: Seinen »alten, unerfüllbaren Wunschtraum«, Student zu sein, beschwört der gelernte Motorradmechaniker und angehende Schriftsteller Walter Kappacher in seinem Tagebuch. Friederike Mayröcker ist ursprünglich Lehrerin. Heimito von Doderer holt als über 50-Jähriger eine Ausbildung nach. Ceija Stojka erarbeitet sich ihren Status als Künstlerin und Schriftstellerin autodidaktisch. Ähnlich komplex und mitunter verschlungen sind die Bildungswege von Autor*innen und Künstler*innen wie Friedrich Cerha, Olga Cordes, Ruth Klüger, Brigitte Reimann oder Marie-Luise Scherer.
In diesem Band der Reihe »Sichtungen«, herausgegeben vom Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek und der Wienbibliothek im Rathaus, wird das Thema anhand von Fundstücken aus (Kultur-)Archiven aus dem 19. bis ins 21. Jahrhundert beleuchtet. Im Fokus stehen Zeugnisse und Ausweise, Schulhefte und -aufsätze, Tagebücher und Korrespondenzen und nicht zuletzt die literarische Auseinandersetzung in Roman, Hörspiel und Reisebericht. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Werdegang von Frauen und ihrem Ringen um Teilhabe.
Schriftstellerische und künstlerische Originalbeiträge stammen von Sabine Gruber, Nicolas Mahler, Frieda Paris und Gerhard Ruiss.
Tanja Gausterer
Arnhilt Inguglia-Höfle
Susanne Rettenwander
Kyra Waldner
Tanja Gausterer (geb. 1977) ist Literaturwissenschaftlerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Sammlung Handschriften, Musikalien und Nachlässe an der Wienbibliothek im Rathaus in Wien.
mehrArnhilt Inguglia-Höfle
Arnhilt Inguglia-Höfle (geb. 1985) ist Literaturwissenschaftlerin und Stellvertretende Leiterin des Literaturarchivs und Literaturmuseums der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien.
mehrSusanne Rettenwander
Susanne Rettenwander (geb. 1992) ist Literaturwissenschaftlerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin des Literaturarchivs der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien.
mehrKyra Waldner
Kyra Waldner (geb. 1978) ist Romanistin und Skandinavistin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Sammlung Handschriften, Musikalien und Nachlässe an der Wienbibliothek im Rathaus in Wien.
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