Kalender und kleine Form
Kulturwissenschaftliche Kontextualisierungen von Johann Peter Hebels Kalendertexten
Herausgegeben von Kevin Drews und Bernhard StrickerMit den Kalendertexten des »Rheinländischen Hausfreunds« avancierte Johann Peter Hebel (1760–1826) zum »populären Klassiker« (R. Minder), dessen Texte sich einer bis heute ungebrochenen Beliebtheit erfreuen.
Die Autor*innen des Bandes zeigen in exemplarischen Lektüren die vielfältigen Anschlussmöglichkeiten von Hebels kalendarischen Texten an aktuelle kulturwissenschaftliche Phänomene und Debatten auf. Dazu zählen etwa Zirkulationsweisen kleiner Formen, journalistische Publikationsformate und serielle Schreibweisen, Konzepte des Populären und Praktiken der Popularisierung von Wissen oder Phänomene des medienkulturhistorischen Wandels im Verständnis von Zeit und Gegenwart. Die Vielseitigkeit von Hebels kalendarischem Schreiben wird durch die Vielfalt der medienkulturwissenschaftlichen Forschungsperspektiven gespiegelt. An Hebels 200. Todestag zeigt sich so erneut die andauernde Lebendigkeit seiner Texte.
Kevin Drews ist Juniorprofessor für Literatur und Theorie an der Leuphana Universität Lüneburg. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit der kritischen Rolle von Literatur in historischen und aktuellen Kontexten gesellschaftlicher Krisen und Transformationen, …
mehrVolker Mergenthaler
Volker Mergenthaler ist Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Marburg. Er arbeitet material- und medienphilologisch mit historischer Schwerpunktsetzung in den ersten Jahrzehnten des 19. und des 20. Jahrhunderts.
mehrBernhard Stricker
Bernhard Stricker, geb. 1988, ist Lehrkraft für besondere Aufgaben am Institut für Germanistik und Medienkulturen der Technischen Universität Dresden. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Formverhältnisse von Literatur und Philosophie, Kleine Formen, …
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