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Leben und Kämpfen in den Cevennen 1940–1944


Eine deutsch-französische Widerstandsgeschichte


Mit den Deutschen gegen die »Boches«! In den Cevennen kämpften zahlreiche deutsche Antifaschisten in der Résistance. Die Bevölkerung schützte viele Jüdinnen und Juden vor Verfolgung und Tod.

In den Cevennen, einem armen Landstrich im Süden Frankreichs, fand während des Zweiten Weltkriegs eine außergewöhnlich große Zahl von Flüchtlingen Zuflucht, darunter viele Jüdinnen und Juden. Aktiv und umsichtig organisierten protestantische Pastoren und Kommunisten gemeinsam den Schutz der Flüchtlinge – eine Zusammenarbeit, die in den Cevennen keinen Widerspruch darstellte. Der Rückhalt in der Bevölkerung war groß, sie unterstützte die Fluchthilfe wie auch den bewaffneten Widerstand.
Die Résistance war hier international aufgestellt. Im Maquis Montaigne kämpfte die größte Gruppe von Deutschen, die sich in der französischen Résistance zusammenfand, gemeinsam mit Franzosen und Menschen verschiedener Nationalitäten. Sie leisteten einen wichtigen Beitrag zur Befreiung der Stadt Nîmes von den Nazis und Vichy-Kollaborateuren.
Die Geschichte der Cevennen während des Zweiten Weltkriegs macht Mut – sie zeigt, dass Menschlichkeit auch unter unmenschlichen Bedingungen eine Chance hat. Sie wird hier zum ersten Mal für ein deutsches Publikum erzählt.
Annelie Buntenbach

Annelie Buntenbach wurde 1955 in Solingen geboren. Sie ist Historikerin, arbeitete in einem selbstverwalteten Betrieb als Setzerin und in der politischen Bildung. Später war sie Abgeordnete für Bündnis 90/Grünen im Deutschen Bundestag mit den Arbeitsschwerpunkten …

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