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»Konservative Revolution« als historisches Problem


Begriff, Ideen und Netzwerke im 20. Jahrhundert

Herausgegeben von Marcus M. Payk und Matthias Schloßberger


Historische Bestandsaufnahme eines umstrittenen Konzepts und politischen Kampfbegriffs

Der Begriff der »Konservativen Revolution« ist umkämpft und umstritten. Schon vor 1945 in der politischen Weltanschauungssprache inflationär verwendet, wurde er ab den 1950er Jahren als Sammelbezeichnung für das rechtsintellektuelle Milieu Weimars popularisiert, später von der Forschung jedoch als zu unscharf kritisiert. Trotzdem spielte und spielt er in der Geschichtsschreibung wie in der tagespolitischen Debatte weiterhin eine bedeutsame Rolle. Dieser Band unternimmt eine aktuelle Bestandsaufnahme, indem die Autor:innen den Stellenwert des Begriffs in der Ideen-, Intellektuellen- und politischen Ereignisgeschichte Deutschlands und weiterer Länder rekonstruieren. Dabei werden einerseits die mit diesem Schlagwort verknüpften Konzepte und politischen Strategien untersucht – andererseits leuchtet der Band für verschiedene Phasen des 20. Jahrhunderts einzelne Kontexte aus, in denen von einer »Konservativen Revolution« gesprochen wurde. Die Beiträger:innen leisten so wichtige historische Grundlagenarbeit und bieten ein Fundament für zukünftige Diskussionen und Reflexionen.

Aus dem Inhalt:
Claudia Kemper über jungkonservative Selbstinszenierungen
Alexander Ebner über autoritäres Wirtschaftsdenken
Maik Tändler über Mohler in der frühen Bundesrepublik
Marcus M. Payk

Marcus M. Payk, geb. 1973, ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr in Hamburg.

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Matthias Schloßberger

Matthias Schloßberger, geb. 1972, ist Professor für Sozialphilosophie an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt / Oder.

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