»Enrique Vila-Matas zündet […] ein literarisches Feuerwerk, das in unzähligen geistreich-witzigen intertextuellen Fäden auf uns LeserInnen herabregnet.« – Thomas Plaul, Lesart
Nach dem Tod des Vaters kümmert sich Simon Schneider Reus um das verfallene Elternhaus in Cadaqués und um seine literarische Tätigkeit: Er beliefert Autoren mit literarischen Zitaten. Einer dieser Schriftsteller ist sein Bruder Rainer, der 20 Jahre zuvor nach New York ausgewandert, dort mit der Publikation seiner Romane zu einem der größten Stars der Literaturszene geworden ist und eine Art pynchoneske Existenz lebt. Es gibt keine Fotos von ihm, niemand weiß, wo er wohnt, zu seinem Werk äußert er sich, wenn überhaupt, nur schriftlich.
Auf der Suche nach Inspiration unternimmt Simon an einem Oktoberwochenende 2017, als die katalanischen Unabhängigkeitsbestrebungen ihren Höhepunkt erreichen, einen Spaziergang. Auf diesem sinnt er nicht nur seinem Leben und seinem Beruf nach, sondern muss sich auch mit der Nachricht seines Bruders auseinandersetzen, dass dieser auf dem Weg nach Barcelona sei und ihn unbedingt sehen müsse. Bei diesem Treffen prallen nicht nur zwei gegensätzliche Charaktere aufeinander, sondern auch zwei gegensätzliche Ansichten, wie es um die Originalität in der Literatur bestellt ist. Mit stilistischer Eleganz und feinem Humor lotet Vila-Matas in diesem Roman die Fragen nach Originalität sowie nach dem Verhältnis von Realität und Fiktion in der Literatur aus.
Nach dem Tod des Vaters kümmert sich Simon Schneider Reus um das verfallene Elternhaus in Cadaqués und um seine literarische Tätigkeit: Er beliefert Autoren mit literarischen Zitaten. Einer dieser Schriftsteller ist sein Bruder Rainer, der 20 Jahre zuvor nach New York ausgewandert, dort mit der Publikation seiner Romane zu einem der größten Stars der Literaturszene geworden ist und eine Art pynchoneske Existenz lebt. Es gibt keine Fotos von ihm, niemand weiß, wo er wohnt, zu seinem Werk äußert er sich, wenn überhaupt, nur schriftlich.
Auf der Suche nach Inspiration unternimmt Simon an einem Oktoberwochenende 2017, als die katalanischen Unabhängigkeitsbestrebungen ihren Höhepunkt erreichen, einen Spaziergang. Auf diesem sinnt er nicht nur seinem Leben und seinem Beruf nach, sondern muss sich auch mit der Nachricht seines Bruders auseinandersetzen, dass dieser auf dem Weg nach Barcelona sei und ihn unbedingt sehen müsse. Bei diesem Treffen prallen nicht nur zwei gegensätzliche Charaktere aufeinander, sondern auch zwei gegensätzliche Ansichten, wie es um die Originalität in der Literatur bestellt ist. Mit stilistischer Eleganz und feinem Humor lotet Vila-Matas in diesem Roman die Fragen nach Originalität sowie nach dem Verhältnis von Realität und Fiktion in der Literatur aus.
Petra Strien-Bourmer
Enrique Vila-Matas
Petra Strien-Bourmer ist promovierte Romanistin. Seit vielen Jahren arbeitet sie als freie Übersetzerin spanischer und lateinamerikanischer Prosa und Lyrik. Für ihre Übersetzung des letzten großen Romans von Miguel de Cervantes, »Die Irrfahrten von Persiles …
mehrEnrique Vila-Matas
Enrique Vila-Matas, geb. 1948 in Barcelona, ist einer der renommiertesten und bekanntesten Autoren der zeitgenössischen spanischen Belletristik. Die Romane seines umfangreichen Werks wurden in 35 Sprachen übersetzt und vielfach von der internationalen …
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