Wallstein Verlag


Kinderemigration aus Frankfurt am Main


Geschichten der Rettung, des Verlusts und der Erinnerung

Herausgegeben von Sylvia Asmus und Jessica Beebone


Frankfurt erinnert an die schicksalhaften Kindertransporte während des Nationalsozialismus.


Unter dem Druck der nationalsozialistischen Verfolgung versuchten viele jüdische Familien, aus Deutschland zu flüchten. 1938 bot sich den verzweifelten Menschen die Möglichkeit, zumindest ihre Kinder in Sicherheit zu bringen. Die rettenden Kindertransporte brachten etwa 19.000 Kinder und Jugendliche in unterschiedliche Aufnahmeländer. Trost bot Eltern und Kindern die Annahme, dass die Trennung nur für kurze Zeit sein würde - doch für fast alle wurde es ein Abschied für immer, denn die meisten Zurückgebliebenen wurden in den Vernichtungslagern der Nationalsozialisten ermordet.
Ab September 2021 präsentiert das Deutsche Exilarchiv 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek eine Ausstellung zum Thema »Kinderemigration«. Zeitgleich wird die Stadt Frankfurt in der Nähe des Hauptbahnhofs ein Denkmal der israelischen Künstlerin Yael Bartana zur Erinnerung an die Kindertransporte einweihen.
Der aufwendig gestaltete Begleitband erzählt die Geschichte der Kindertransporte anhand von Biografien, Diskussionsbeiträgen, Fotografien und Comic-Zeichnungen.
Sylvia Asmus

Sylvia Asmus, geb. 1966, studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Kunstpädagogik in Frankfurt und Bibliothekswissenschaft in Berlin. Im Anschluss war sie in der Deutschen Nationalbibliothek tätig und ist seit 2011 Leiterin des Deutschen Exilarchivs ...

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Jessica Beebone

Jessica Beebone, geb. 1964, studierte Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Ethnologie in Frankfurt und Freiburg / Brsg. Danach war sie als freie Kuratorin und als wissenschaftliche Assistentin an der Staatlichen Hochschule der Bildenden Künste ...

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Exil. Erfahrung und Zeugnis

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