Wallstein Verlag


Die Schwarze Botin


Ästhetik, Kritik, Polemik, Satire 1976-1980

Herausgegeben und mit einer historischen Einleitung von Vojin Saša Vukadinović. Mit einem literaturwissenschaftlichen Nachwort von Magnus Klaue und Christiane Ketteler.


Die erste Dokumentation zur radikalsten Zeitschrift der westdeutschen Frauenbewegung.


Die Schwarze Botin war das bedeutsamste Periodikum der Neuen Frauenbewegung. Trotz der Kontroversen, die sie auslöste, steht die in West-Berlin verlegte Zeitschrift bis heute im Schatten von EMMA und Courage. Eine Vielzahl der Autorinnen ist später weit über feministische Kreise hinaus bekannt geworden. Für die Zeitschrift schrieben Rita Bischof, Silvia Bovenschen, Gisela Elsner, Elfriede Jelinek, Ursula Krechel, Julia Kristeva, Elisabeth Lenk, Eva Meyer, Heidi Pataki, Heidi von Plato, Christa Reinig, Sarah Schumann, Ginka Steinwachs, Gisela von Wysocki und viele andere. Die Redaktion um die beiden Herausgeberinnen Gabriele Goettle und Brigitte Classen verfolgte mit dem Avantgarde-Journal nur ein Ziel: Aus der Frauenbewegung kommend eine Kritik an derselben zu formulieren - unerschrocken davor, sich Feindinnen und Feinde in den anderen feministischen Fraktionen wie in der politischen Linken zu machen.
Die Anthologie dokumentiert erstmals zahlreiche Originalbeiträge aus der ersten Folge der Zeitschrift zwischen 1976 und 1980. Polemisch im Stil, konfrontativ und kompromisslos im Ausdruck, übte Die Schwarze Botin eine radikale Gesellschaftskritik.
Vojin Saša Vukadinović

Vojin Saša Vukadinović, geb. 1979, ist Historiker und promovierte am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität. Veröffentlichungen u. a.: Freiheit ist keine Metapher. Antisemitismus, Migration, Rassismus, Religionskritik (Hg., 2018); Zugzwänge. ...

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