Wallstein Verlag


Sentenz in der Literatur


Perspektiven auf das 18. Jahrhundert

Herausgegeben von Alice Stašková und Simon Zeisberg


Transformationen der Sentenz zwischen Aufklärung und Romantik.


Als Lehr-, Denk-, Sitten- oder Machtspruch behält die Sentenz im 18. Jahrhundert über alle Wandlungen hinweg ein Profil, an dem sich Beziehungen zwischen ethischen Normen, ästhetischen Erwartungen und Ansprüchen an Erkenntnisvermittlung in ihrer historischen Dynamik zeigen. An der Kleinform können so Prozesse sichtbar gemacht werden, die sich in Theorie und Praxis von Autorschaft und Autorität, Medium und Wirksamkeit vollziehen.

Aus dem Inhalt:
Jürgen Brokoff: Sentenz und/oder Lied? Überlegungen zu Goethes Alterslyrik
Jörg Robert: »Generalisierte Empfindung«. Lessing und das Problem der »Moralen«
Marie Wokalek: Vitam impendere vero. Zur Form und Funktion von sentences in J.-J. Rousseaus kulturkritischem Schreiben
Carsten Zelle: Dichterzitat und »aufgeweckte Schreibart« in der anthropologischen Fachprosa »Vernünftiger Ärzte« um 1740/50
Alice Stašková

Alice Stasková, geb. 1972, lehrt am Institut für Germanistische Literaturwissenschaft der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

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Simon Zeisberg

Simon Zeisberg, geb. 1979, lehrt am Institut für Deutsche und Niederländische Philologie der Freien Universität Berlin.

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