Wallstein Verlag


Wissen - Transfer - Differenz


Transnationale und interdiskursive Verflechtungen von Rassismen ab 1700

Herausgegeben von Claudia Bruns und Michaela Hampf


Eine transnationale Geschichte des Rassismus.


Der vorliegende Band entwickelt Ansätze zu einer transnationalen Geschichte des Rassismus. Transferprozesse werden dabei nicht allein räumlich verstanden, als Prozesse der Übersetzung unterschiedlicher Rassismen von einem nationalen oder regionalen Kontext in einen anderen, sondern auch als Übersetzungsverfahren zwischen verschiedenen »Rassendiskursen« und Wissensbeständen – etwa zwischen Antisemitismus, kolonialem Rassismus und Orientalismus. Die Beiträge beleuchten überdies das Verhältnis verschiedener Differenzkategorien (etwa Rasse, Klasse und Geschlecht) zueinander und greifen neuere Theorieansätze auf, die die Beziehungen zwischen verschiedenen historischen Formen von Rassismen genauer zu bestimmen helfen.

Aus dem Inhalt:
Norbert Finzsch: »...der kupferfarbene Mensch [vertraegt] die Verbreitung europaeischer Civilisation nicht in seiner Naehe« - Der Topos von der Dying Race in Deutschland, den USA und Australien
Eva Bischoff: Anachronistische Körper - Konstruktionen von Männlichkeit und Alterität zwischen kolonialem Rassismus, Kriminologie und Psychiatrie
Stefan Rinke: Trans-Amerikanische Stereotype - Rassistische und sexistische Repräsentationen zwischen den Amerikas im frühen 20. Jahrhundert
Claudia Bruns

Claudia Bruns, geb. 1969, Historikerin und Kulturwissenschaftlerin, ist Professorin am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin. Veröffentlichungen u.a.: Politik des Eros. Der Männerbund in Wissenschaft, Politik und Jugendkultur. ...

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