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Adolph Freiherr Knigge
Werke
Mit einem Essay von Sibylle Lewitscharoff |

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Eine gemeinsame Veröffentlichung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und der Wüstenrot Stiftung. Herausgegeben von Pierre-André Bois, Wolfgang Fenner, Günter Jung, Paul Raabe, Michael Rüppel, Christine Schrader
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€ 49,00 (D)
€ 50,40 (A)
CHF 65,50
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alle Preise inkl. MwSt, zzgl. Versandkosten |
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lieferbar ab 03/2010
4 Bände, 1835 Seiten mit 14 Abbildungen Einband: Leinen, Lesebändchen, Schmuckhülse
Format: 12,5 x 21 cm
ISBN: 978-3-8353-0410-9
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KurztextPressestimmenBiographie | | |
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»Knigge lesen ist ein kulturhistorisch erhellender, Satz für Satz anregender Spaziergang durch das spätabsolutistische Deutschland. Knigge bietet Weisheit mit Humor, Sinn mit Sinnfälligkeit, politisch brisantes Feuilleton. (...) Zwar gibt es die großen Werkausgaben (...) aber wer will schon einen Rollkoffer nach sich ziehen, wenn er nur mal einen näheren Blick auf Knigge werfen will? So ist die Wallstein-Ausgabe zum Volkspreis von 49 Euro ein echtes Volksbuch.«
(Christian Eger, Frankfurter Rundschau, 08.03.2010)
»Allen Reclam-Besitzern, aber nicht nur ihnen, darf man diesen vierflügeligen Knigge sehr empfehlen: Erstens summieren sich die mitlaufenden Nachworte und Kommentare zu einer eigenen hübschen Monographie, zweitens werden die Menschenlehre sowie der Abyssinien-Roman in den Bänden zwei und drei sinnreich gerahmt durch die frühe »Geschichte Peter Clausens« im ersten sowie durch fünf kritisch-launige Prosatexte im letzten Teil.«
(Alexander Kosenina, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.11.2010)
»Daß Heinrich Heine ihn einen »tiefen Kenner der Menschen und Bestien« nannte, zeigt: Adolph Freiherr Knigge hat uns durchschaut, und es gehört nicht viel Abstraktionsvermögen dazu, seine Einsichten nutzbar zu machen im Bestiarium des 21. Jahrhunderts. Dabei hilft jetzt eine äußerst gelungene Edition der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und der Wüstenrot Stiftung, gewissermaßen ein »Best of« Knigge.«
(Deutschlandradio Kultur, Lesart, 21.11.2010)
»Eine gute Einführung in die Kenntnis des Jahrhunderts geben die Nachworte, die zu jedem Werk von Literaturhistorikern geschrieben wurden. Sie zusammen ergeben, neben der humorvollen Charakteristik des Schriftstellers durch die »Patronin« Lewitscharoff am Anfang der Ausgabe, eine vollständige Würdigung des Schriftstellers und seiner Zeit.«
(Hannelore Schlaffer, Stuttgarter Zeitung, 22.04.2010)
»Diese neue Knigge-Ausgabe ist in vielerlei Hinsicht ein wahres Lesevergnügen. Und das beginnt schon mit der Einführung von Sibylle Lewitscharoff im ersten Band.«
(Dirk Liebenow, NDR Bücherwelt, 30.03.2010)
»Der Göttinger Wallstein-Verlag, der ja schon viele verdienstvolle Ausgaben halbverschollener Autoren veranstaltet hat, legt jetzt eine vierbändige Edition der Werke Knigges vor. Man erstaunt fast (obwohl man es doch eigentlich wusste), dass es sich dabei um einen richtigen Menschen handelt.«
Burkhard Müller, Süddeutsche Zeitung, 05.07.2010
»Der Mensch ist erziehbar und soll zum Besseren erzogen werden. Knigges größte Leistung ist es trotz manch einer Fehlinterpretation bis heute, in allen Professionen und Generationen bekannt zu sein.«
(Thomas Mayer, Leipziger Volkszeitung, 22.04.2010)
»Wie eine Treppenironie der Geschichte mutet es daher an, dass Knigge seine hehren Ideale ein ums andere Mal verriet, um seine Existenz als Schriftsteller nicht zu gefährden. Zeitlebens musste er sich bei Herrschaften verdingen, selten nur genügten diese Dienstverhältnisse seinen Idealen. Von Zwiespälten wie diesen kündet die wunderbare Werkausgabe explizit. Warum Verfehlungen à la Gloystein so verdammenswert sind, möge der geneigte Leser hingegen zwischen den Zeilen ergründen.«
(Hendrik Werner, Weser Kurier, 08.04.2010)
»So menschlich-klug und politisch-vernünftig schrieben in den 90er Jahren des achtzehnten Jahrhunderts nicht viele deutsche Schriftsteller: Wieland, Lichtenberg, Forster, Seume und eben Knigge gehörten zu den Ausnahmen, die die erschrockene Flucht des deutschen Geistes ins Humanitär-Allgemeine und Politikferne nicht mit vollzogen.«
(Hanjo Kesting, Neue Gesellschaft - Frankfurter Hefte, Mai 2010)
»Auf runde 1700 Seiten kommt die nun von renommierten Knigge-Kennern im Wallstein Verlag herausgegebene Auswahl. Die acht Werke, die sie versammelt, geben - so der Mitherausgeber und Literaturwissenschaftler Paul Raabe - »einen verlässlichen Einblick in das Schaffen eines deutschen Aufklärers und Schriftstellers und stehen stellvertretend für sein Gesamtwerk.« (...) Tatsächlich bietet die vorgelegte Auswahl die Möglichkeit, Knigge als politischen Schriftsteller kennenzulernen, der mit großem Mut seine republikanische Gesinnung vertrat und dafür durchaus üble Schmähungen hinnehmen musste.«
(Gabriela Schaaf, Deutsche Welle, Mai 2010)
»Der Freiherr von Knigge über die Freundschaft, niedergeschrieben am 18. Jahrhundert und kein bisschen angestaubt.«
(Dieter Mann, 02.05.2010)
»Es ist beachtlich, was Adolph Freiherr Knigge alles zu bieten hatte. Nur Image-Beratung war nicht im Angebot.«
(Johannes Bruggaier, Kreiszeitung Syke, 05.05.2010)
»Man ist beim Lesen oft erstaunt, wie lebenspraktisch dieser verarmte Aristokrat seine Handreichungen zu einer gelungenen bürgerlichen Geselligkeit angelegt hat. Und wie vorausahnend er eine Ellenbogenmentalität missbilligt, die inzwischen zum Verhaltensideal der globalisierten Konkurrenzgesellschaft geworden ist. Mehr dazu steht in Sybille Lewitscharoffs klugem Einleitungsessay zu dieser Ausgabe. Knigge entwarf das Ideal einer Zivilgesellschaft, in der die freien Individuen einander in Wertschätzung begegnen und ihre jeweiligen Standpunkte zum Wohle der Allgemeinheit aufeinander abstimmen. Dass jetzt seine wichtigsten Werke in einer Art Volksausgabe zu günstigen 49 Euro zu haben sind, hätte ihn sicher gefreut.«
(Holger Schlodder, Darmstädter Echo, 25.05.2010)
»Nun lenkt eine so schön wie sorgsam gestaltete, reich annotierte Werkausgabe in vier Bänden unsere Aufmerksamkeit auch auf den Romancier und Humoristen Knigge. Pierre-André Bois, Wolfgang Fenner, Günter Jung, Paul Raabe, Michael Rüppel und Christine Schrader haben aus Knigges schier uferlosem Werk eine kluge Auswahl getroffen.«
(Manfred Papst, NZZ am Sonntag, 06.06.2010)
»Dank des Wallstein Verlags, der sechs Literaturwissenschaftler beauftragt hat - darunter auch den fast schon legendären Literaturwissenschaftler Paul Raabe - eine kommentierte Knigge-Ausgabe herauszugeben, kann man nun die Hauptwerke des Schriftstellers kennenlernen. Vorangestellt ist der Ausgabe ein Essay von Sybille Lewitscharoff, in dem die Schriftstellerin auf sehr vergnügliche Weise Leben und Werk des Freiherrn durchstreift. (...) Knigge ist ein unterhaltsamer Schriftsteller, der mit Witz, mit Esprit und einem guten Sinn für Komik Menschen und Situationen beschreiben kann. Das zeigt sich vor allem in seinen beiden Romanen »Geschichte Peter Clausens« und »Die Reise nach Braunschweig«, dessen Untertitel zu Recht »ein comischer Roman« lautet.«
(Hanne Kulessa, Saarländischer Rundfunk, 5.6.2010)
»Entzückt, begeistert, hingerissen und amüsiert sowieso: dies alles ist der Rezensent ob dieser wohlfeilen Werkausgabe des legendären Freiherrn Knigge.«
(Salve, Zeitschrift der benediktinischen Gemeinschaften Einsiedeln und Fahr, August/September 2011)
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