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Karl Kraus und Mechtilde Lichnowsky
»Verehrte Fürstin!«
Karl Kraus und Mechtilde Lichnowsky. Briefe und Dokumente. 1916 - 1958 |

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Herausgegeben von Friedrich Pfäfflin und Eva Dambacher in Zusammenarbeit mit Volker Kahmen
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€ 25,00 (D)
€ 25,70 (A)
CHF 35,90
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alle Preise inkl. MwSt, zzgl. Versandkosten |
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erschienen 2001, lieferbar
256 Seiten mit zahlr. Abb. u. Faksimiles Abbildungen Einband: gebunden, Schutzumschlag
ISBN: 978-3-89244-476-3
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KurztextPressestimmenBiographie | | |
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Die Briefe zwischen Karl Kraus und Mechtilde Lichnowsky sind Zeugnis einer großen Künstlerfreundschaft.
Es war der Verleger Kurt Wolff (1887-1963), der 1913 die Begegnung zwischen seiner Autorin Mechtilde Lichnowsky (1879-1958) und einem Schriftsteller zu stiften versuchte, um den er sich damals für seinen Verlag leidenschaftlich bemühte: Karl Kraus (1874-1936). Endlich, nach langem Sträuben, kommt es 1916 zur Gründung des »Verlags der Schriften von Karl Kraus« unter dem Dach des Kurt Wolff Verlags - und Karl Kraus begegnet Mechtilde Lichnowsky 1917 bei einer seiner Lesungen.
Es entsteht eine Freundschaft, die Sidonie Nádherny und Mary Dobrzensky miteinschließt. Kraus verbringt lange Sommerwochen auf den böhmischen Schlössern Janowitz, Pottenstein, Kuchelna und Grätz - und einen Augenblick lang erwägt er, sein Hauptwerk, »Die letzten Tage der Menschheit«, Sidonie Nádherny und Mechtilde Lichnowsky zu widmen.
Zu den Nestroy-Vorlesungen seines Theaters der Dichtung schreibt Mechtilde Lichnowsky die Musik, die Kraus einem begeisterten Publikum vorträgt. »Nein, ich reis¹ nur nach Fischamend ...«, versichert er mit Christomus Überall im Couplet von Nestroys »Weder Lorbeerbaum noch Bettelstab«. Er könne oft »selbst vor Lachen nicht weiter«, gesteht er - und überlegt
dann doch, selbst dorthin zu reisen, »um zu ergründen, woher diese Lustigkeit« stamme.
Die Edition enthält alle in öffentlichen und privaten Archiven erreichbaren Briefe und Gegenbriefe; sie werden durch Briefe und Dokumente Dritter ergänzt, die zum Verständnis des Textes beitragen.
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