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Zur Zeit

Zur Zeit

Herausgegeben von Florian Höllerer und Tim Schleider. Mit einem Vorwort der Herausgeber
€ 16,90 (D)
€ 17,40 (A)
CHF 24,90
alle Preise inkl. MwSt,
zzgl. Versandkosten
lieferbar ab 03/2010
245 Seiten
Einband: gebunden, Schutzumschlag
Format: 12 x 20 cm
ISBN: 978-3-8353-0632-5
KurztextPressestimmenBiographieLeseprobe
Was betrifft Autoren heute? Welche Themen bewegen sie »Zur Zeit«? 21 Antworten von namhaften Autoren des deutschen Sprachraums

Das Themenspektrum reicht vom Nachdenken über das »vierzigste Jahr« (Kuckart) und das Altern (Härtling) über Mosebachs »Beschreibung der marokkanischen Stadt Fes als literarischer Struktur«, Herta Müllers Bild des Vaters, die Erinnerungsbilder im Hirn (Bleutge), den Umgang mit Flohmarktfotos (Geiger) bis zum Erzählen über »die vier dichterischen Sätze« (Genazino) und vom Ende der Welt (Streeruwitz). José Oliver spricht über den Flamenco im Schwarzwald, Jirgl über Paradoxe Typen und Charakterdefizite. Trojanow warnt vor den Risiken des Sicherheitsstaats und Bärfuss vor der Selbstgefälligkeit des Essayschreibers und Lesers. Jan-Peter Tripp setzt das Rauchen in Relation zu anderen Todsünden, Zaimoglu die Glaubenskrieger ins Verhältnis zu Gott, während Sibylle Lewitscharoff über Erlösung nachdenkt und das ABC das Menschenalphabets buchstabiert: von Aasmensch bis Zahlmensch; aber gleich trägt ihr der Wind neue Silben zu von Aspirations- bis Zartmensch.

Die Autoren:
Lukas Bärfuss
Nico Bleutge
Arno Geiger
Wilhelm Genazino
Peter Härtling
Thomas Hettche
Reinhard Jirgl
Steffen Kopetzky
Ursula Krechel
Judith Kuckart
Sibylle Lewitscharoff
Martin Mosebach
Herta Müller
José F. A. Oliver
Heinrich Steinfest
Ulf Stolterfoht
Marlene Streeruwitz
Antje Ràvic Strubel
Jan-Peter Tripp
Ilija Trojanow
Feridun Zaimoglu

Die Fragen, denen sich die Autoren zuwenden, die eingeladen waren, im Stuttgarter Literaturhaus zu einem selbstgewählten aktuellen Thema zu sprechen, das sie im besten Wortsinn »betrifft«, sind höchst unterschiedlich. Sie engen nicht ein, sondern geben jedem die Freiheit, das ganz Eigene zu sagen.

Leseprobe Lukas Bärfuss
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