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Joseph Breitbach
Die Wandlung der Susanne Dasseldorf / Ich muß das Buch schreiben...
Briefe und Dokumente zu Joseph Breitbachs Roman »Die Wandlung der Susanne Dasseldorf« |

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Herausgegeben von Alexandra Plettenberg-Serban und Wolfgang Mettmann
Reihentitel: Mainzer Reihe. Neue Folge (Hg. von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz) / Werke in Einzelausgaben
Bandnummer: 04
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ca. € 39,00 (D)
ca. € 40,10 (A)
ca. CHF 52,90
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alle Preise inkl. MwSt, zzgl. Versandkosten |
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vergriffen, Neuauflage in Vorbereitung
2 Bände, 973 Seiten mit 100, z.T. farb. Abbildungen Einband: Roman: Leinen, Schutzumschlag; Begleitband: broschiert, zus. in Papphülse
Format: 14 x 22 cm
ISBN: 978-3-89244-930-0
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KurztextPressestimmenBiographie | | |
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»Joseph Breitbachs Romandebüt, 1932 erschienen und 1933 von den Nazis verboten, ist ein üppiges Sittengemälde des deutschen Bürgertums am Ende des Ersten Weltkriegs. Einer Welt, deren Wiederentdeckung sich lohnt.«
(Angela Wittmann, BRIGITTE, 25.10.2006)
»Gelegentliche kolportagehafte Züge wirken als Sprengsätze für die Spannung, Probleme der notbedingten Prostitution und Homosexualität werden mit einer im deutschen Roman bis dahin ungewöhnlichen Freiheit angepackt. Die Figurenporträts, die Konflikte und Lösungsversuche bleiben eingebunden in zeitgeschichtliche Umstände, entwickeln aber einen erzählerischen Eigenwert, der auch heute noch den Leser nicht mehr losläßt.«
(Walter Hinck, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.11.2006)
»eine(n) vorzügliche(n) Edition«
(Volker Weidermann, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 6.7.2008)
»Die anlässlich des 100. Geburtstags von Joseph Breitbach in Auftrag gegebene und vom Göttinger Wallstein Verlag realisierte Werkausgabe, in deren Rahmen »Susanne Dasseldorf« nun wieder aufgelegt wurde, ist ein über das literaturhistorische Interesse hinausweisendes Ereignis.«
(Ulrike Baureithel, Der Tagesspiegel, 31.12.2006)
»Ein einzigartiges literarisches Dokument«
(Volker Breidecker, Süddeutsche Zeitung, 18.4.2007)
»So entfaltet die Neuausgabe des Romans ein vielschichtiges, politisch und sozialhistorisch interessantes Portrait einer Stadt unter fremder Besatzung und zeigt oft auf erstaunliche Weise, wie Klassen- und Geschlechterverhältnisse in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg ins Tanzen gerieten.«
(Detlef Grumbach, Saarländischer Rundfunk, 30.12.2006)
»Die im Rahmen eines verdienstvollen Begleitbandes zum Dasseldorf-Roman zugänglich gemachte Korrespondenz (...) jedenfalls erhellt bislang verborgene, manchmal auch irritierende Seiten eines Schriftstellers, der nach 1945 vor allem als erfolgreicher Fabrikant und Kunstmäzen in Erscheinung trat. Zusammen mit der Rekonstruktion des historischen Hintergrunds und der Entstehungsgeschichte liefert der Band aufschlussreiches Material zum Roman und bringt nebenbei, auch einen fast vergessenen Maler wieder in Erinnerung.«
(Ulrike Baureithel, Der Tagesspiegel, 1.1.2007)
»Mit funkelnder Ironie und völlig unsentimental, mit hohem erzählerischen Tempo und ohne Furcht vor der effektvollen Zuspitzung schildert er Zeit, Politik und Sitten mit einem Esprit, der diesen Roman auch heute noch lesenswert macht. Dazu gibt es ein ungemein informatives Begleitbuch. Alexandra Plettenberg und Breitbachs langjähriger Sekretär Wolfgang Mettmann stellen da nicht nur alle zeitgeschichtlichen Hinweise bereit, sondern drucken erstmals eine Vielzahl von Briefen des jungen Autors ab.«
(Matthias Richter, NDR Kultur, 18.1.2007)
»Der Roman ist der erste Band der neu erscheinenden Werkausgabe eines zu Unrecht vergessenen Autors, der zu den großen Erzählern des 20. Jahrhunderts gehört. Die Unmittelbarkeit der Sprache und die ungewöhnlich scharfe und konturenreiche, aber auch humorvolle psychologische Beobachtungsgabe, schaffen Gestalten, die echt sind. (...) Ein großartiger Zeitroman.«
(Jaques Schmitt, Eurbag Magazine, No.13 (03/2007))
»Im Wechsel zwischen persönlichen und politisch-sozialen Ereignissen entsteht die Spannung und Dynamik des Romans, den zu schreiben Breitbach ein inneres Bedürfnis war. (...)
Die Briefe sind nicht nur als Informationsquelle eine interessante, zudem spannend zu lesende Ergänzung zu dem Roman. In ihrer emotionalen Spontaneität und stilistischen Kunstfertigkeit legen sie auch auf bewegende Weise Zeugnis ab von der Unangepasstheit und der inneren wie äußeren Rebellion eines Mannes, der (...) ebenso ästhetisch ambitioniert wie sozial engagiert war: Joseph Breitbach, ein homme de lettres«.
(Cornelia Staudacher, Deutschlandfunk, 26.3.2007 und Suttgarter Zeitung, 1.8.2007)
»Die Briefe sind nicht nur als Informationsquelle eine interessante, zudem spannend zu lesende Ergänzung zu dem Roman und ein kulturgeschichtlicher Tour d' horizon. In ihrer emotionalen Spontaneität und stilistischen Kunstfertigkeit legen sie auch auf bewegende Weise Zeugnis ab von der Unangepasstheit und der inneren wie äußeren Rebellion eines Mannes, der ebenso freiheitsliebend wie liebeshungrig, ebenso patriotisch wie frankophil, ebenso ästhetisch ambitioniert wie sozial engagiert war: Joseph Breitbach, ein Homme de Lettres, der sich zeit seines Lebens für Toleranz, Mitmenschlichketi und die deutsch-französische Aussöhnung eingesetzt hat.«
(Stuttgarter Zeitung, 7.8.2007)
»Josef Breitbach inszeniert sein Zeit- sein Jahrespanorama 1918/19 der politischen und privaten »Verkettungen« glänzend und schildert all die Manöver des Menschlichen mit einfühlsam unwiderstehlicher Lust. Erzählerische Spannung gewinnt er aus dem Wechsel zwischen Historie und Individuellem (...) Dieser Deutsche, der Franzose wurde und ein deutscher Schriftsteller blieb, dieser »ami francais« und »écrivain allemand«, wie Marguerite Yourcenar ihren Freund nannte, dieser 1980 mit dreiundsiebzig Jahren gestorbene Joseph Breitbach verdient die Wiederentdeckung, die Lektüre.«
(Christian Doering, www.dradio.de)
»Seine Prosa ist in hohem Grade milieugesättigt, dabei elegant, schlank, ohne Schwulst, cartesianisch geschult. Sie ist bis heute ebenso wenig vermufft wie seine komplex-ambivalente Figurenzeichnung und seine Analyse von Gesellschaftsdynamiken. Vorzüglich ediert, in einem eigenen Begleitband eingeleitet und mit einer fesselnden Dokumentation versehen von Alexandra von Plettenberg-Serban und Wolfgang Mettmann leitet dieser Band die Werkausgabe ein, die, verantwortet von der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur, in den kommenden Jahren bei Wallstein erscheinen wird.«
(Im Schaufenster - Lesen und Hören, November 2007)
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