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Georg Christoph Lichtenberg
Vorlesungen zur Naturlehre. Lichtenbergs annotiertes Handexemplar der vierten Aufl. von Johann Christian Polykarp Erxleben: »Anfangsgründe der Naturlehre«
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Herausgegeben von der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, bearbeitet von Wiard Hinrichs, Albert Krayer, Horst Zehe
Reihentitel: Gesammelte Schriften. Historisch-kritische und kommentierte Ausgabe (Hg. von der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen und der Technischen Universität Darmstadt)
Bandnummer: 1
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€ 98,00 (D)
€ 100,80 (A)
CHF 129,00
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alle Preise inkl. MwSt, zzgl. Versandkosten |
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erschienen 2005, lieferbar
1133 Seiten mit zahlreiche Abbildungen Einband: Leinen, Schutzumschlag, Lesebändchen, Schuber
Format: 15,5 x 23
ISBN: 978-3-89244-891-4
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KurztextPressestimmenBiographie | | |
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»Diese aufwändige Ausgabe markiert wissenschaftsgeschichtlich einen Meilenstein. Erstens wird so das naturkundliche Schulwissen, wie es in den unteren, philosophischen Fakultäten an deutschen Aufklärungsuniversitäten vermittelt wurde, in der exemplarischen Form eines Standardwerks zugänglich. Zweitens gewinnt man durch Lichtenbergs Ergänzungen und Korrekturen einen Eindruck von der Struktur wissenschaftlicher Revolutionen zwischen 1772 und 1794.«
(Süddeutsche Zeitung, 4.8.2005)
»Nach dem Zeugnis Goethes waren schon die damaligen Leser erstaunt und beeindruckt, »wie wunderlich die Physik sich unter des klugen und thätigen Lichtenbergs Händen auf Erxlebens schmalem Grunde aufhäuft«. Aber es ist nicht der quantitative Zuwachs allein, der Lichtenbergs Leistung so »wunderlich« macht. Einzigartig ist vielmehr, dass der fortlaufende Wandel des Wissens unmittelbar seine Einschreibung in das Medium der Wissenschaftskonsolidierung erfährt. So treten altes und neues Wissen in ein dialogisches Verhältnis. Lichtenbergs »Erxleben« ist wahrscheinlich die Wissenschaft in Aktion - in einem Buch.«
(Bernhard Dotzler, Neue Zürcher Zeitung, 10.6.2006)
»(...) Das macht den »Erxleben« zu einer wahren Fundgrube für den Historiker der Physik. Das gilt noch weit mehr für diese Edition, denn sie enthält neben den bibliographischen Ergänzungen, die Lichtenberg den Neuauflagen hinzugefügt hat, auch die Angaben zu den Publikationen, die nur in den Marginalien erwähnt werden. Mit detektivischem Scharfsinn ist es den Herausgebern gelungen (...) die Publikationen zu identifizieren, auf die sich Lichtenberg jeweils bezogen hat.«
(Andreas Kleinert, Das achtzehnte Jahrhundert, Heft 30/2, 2006)
»Der Band bietet einen vorzüglichen Einblick in L.s allgemeine Vorlesungspraxis (»Büchelgen«) wie in die persönlichen Interessen und Gedankenexperimente (»Heffte«), die er damit zu verbinden wusste.«
(Hans-Georg von Arburg, Germanistik, Band 49 (2008))
»Unretuschiert nebeneinander gestellt, doch für den heutigen Rezipienten ausgewählt und Sinn bringend geordnet, spiegeln die edierten Notizen ein wünschenswert authentisches Bild von Lichtenbergs Zettelei wider.
So befriedigt die Edition nicht nur die Neugierde des Lesers bezüglich dieses bislang weitestgehend unbekannt gebliebenen Teils der Lichtenberg¹schen Nachlasses, sondern darüber hinaus auch das Interesse an der Arbeits- und Unterrichtsweise des Göttinger Professors. Denn die edierten Notizen führen uns quasi in Lichtenbergs Vorlesungen. (...)
Die Edition stellt daher die authentischste Überlieferung des wohl berühmtesten Physikunterrichts der Spätaufklärung dar.«
(Gunhild Berg, Lichtenberg-Jahrbuch 2009)
»Mit Spannung erwarten wir die beiden noch ausstehenden Bände dieser Edition, die schon jetzt ein Standardwerk zur Physikgeschichte des 18. Jahrhunderts darstellt.«
(Andreas Kleinert, Das achtzehnte Jahrhundert, Heft 4, 2011)
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