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Martina Hefter
Zurück auf Los
Roman |

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€ 16,00 (D)
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CHF 24,90
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erschienen 2005, lieferbar
132 Seiten Einband: gebunden, Schutzumschlag
Format: 12,5 x 20,5
ISBN: 978-3-89244-841-9
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KurztextPressestimmenAutorbiographie | | |
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Platz 5 der SWR-Bestenliste Mai 2005
»Martina Hefter ... hat es nicht nötig, wie viele ihrer schreibenden Altersgenossen, Zorn oder Zuckerguß über die eigenen Kindheitserinnerungen zu schütten. Ihre scheinbar um die Wörter ringende Erzählerin verständigt sich mit dem Leser vielmehr darauf, daß Sätze, Geschichten, Erinnerungen wie die immer wieder erwähnten Nylonfäden frei durch Raum und Zeit schweben.«
(Eva-Maria Magel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6.6.2005)
»Von der ganzen Frühjahrsproduktion hat mich das (Buch von Martina Hefter) bisher am meisten beeindruckt.«
(Peter Hamm, Literaturclub 15.02.2005)
»Mit ihrer runden, klugen Sprache und der ungezwungen erscheinenden, dabei ausgeklügelten Poetik ist Martina Hefter ... mit diesem zweiten Roman ein kleines Schmuckstück im Bücherregal gelungen.«
(Silvia Hess, Die Zeit, 12.5.2005)
»Martina Hefters Roman ist reich, überreich an komplexen Bildern, die sie wie Spinnengewebe aus den sichtbaren Fäden der materiellen Welt wie den unsichtbaren Fäden der Erinnerung webt. Diese Bilder gleichen nicht nur dem »Stil«/»Motion«-Choreographien der zeitgenössischen Tanzkunst, sie verleihen auch Hefters mit phänomenaler Sprachbegabung durchgefeilten Sätzen eine »choreographische« Gestalt und feinnervige Struktur, die sich im konstanten Wechsel zu beinahe unbegrenzten Syntaxen ausgedehnt und dann wieder lakonisch zusammenzieht.«
(Volker Breidecker, Süddeutsche Zeitung, 2./3.4.2005)
»Auf humorvolle und charmante Art zeigt Martina Hefter, wie aus der virtuellen Welt der Sprache Realität entsteht. »Zurück auf Los« ist ein sprachskeptisches Buch, das zugleich brillant mit der Sprache operiert - und Sprache als Repertoire der Möglichkeiten vorführt.«
(Martin Krumbholz, Neue Zürcher Zeitung, 22.6.2005)
»Martina Hefter versteht es virtuos, die diffuse Situation zu verdeutlichen, in der sich ihre Ich-Erzählerin befindet. Diese wirft während langer Nachtstunden viele Erinnerungsnetze aus...«
(Ivo Frenzel, NDR, 1.3.2005)
»Ein Erzählen, das gerade nicht dem blinden Schicksal huldigt (auch nicht den lustigen bunten Aufklebern folgt!), sondern dem Gegenteil: der uns aufgegebenen Suche nach dem verborgenen Sinn. Erkundungsmittel auf dem Weg zu diesem Weltzusammenhang ist die Sprache, auch die der Körper. Das macht den im Prinzip handlungsarmen Roman abenteuerlich und das Erzählen überraschend vielstimmig und sinnlich.«
(Michael Hametner, Freitag, 25.3.2005)
»Martina Hefter gelingt mit ihrem zweiten Buch ein kleines Meisterstück: Unprätentiös, bildreich, nur selten angestrengt schreibt sie einen poetischen und poetologischen Roman. Sie erzählt und dabei erzählt sie zugleich vom Erzählen. Sie läßt ihre Heldin trauern und faßt diese Trauer als Möglichkeit, eine eigene Sprache und Erinnerung zurückzugewinnen«
(Ulrich Rüdenauer, WDR, 15.07.2005)
»Die Verlangsamung des Lebens in einem gut beschriebenen inneren Monolog ist eine schöne Voraussetzung für einen lesenswerten Roman.«
(Oswald Burger, Südkurier, 30.3.2005)
»Hefters Roman leistet auf untergründige Weise und ohne jede philosophische Schwere unentwegt Sprachkritik. Darin besteht die Qualität ihres kleinen Werkes, das keine Handlung braucht, um seine Geschichte zu erzählen. Es erzählt Gedanken, das genügt ihm vollauf.
(Christoph Schreiner, Saarbrücker Zeitung, 19./20.3.2005)
»Dieses Leuchten und Klingen der Wörter bestimmt das Schreiben der Martina Hefter. Und es ist erstaunlich, was für ein Reichtum der Sprache ihr zur Verfügung steht.«
(Rainer Kasselt, Sächsische Zeitung, 14.5.2005)
»Hefter hat ein wunderbares und wunderbar zartes Gewebe aus Worten erschaffen, das die verwickelten Lebensfäden sichtbar macht, an denen sich - Stromkabeln gleich, die sich ineinander verwirren - jede Existenz aufhängt und sie zugleich verknüpft mit Zeit und Raum.«
(Hubert Winkels, Deutschlandfunk, 25.5.2005)
»Martina Hefters Sprache in »Zurück auf Los« ist der Versuch, Sinn in den Wörtern selbst zu finden. Gleichzeitig ist sie ein Resonanzkörper. Beim Lesen entsteht so fast die Halluzination einer Vorleserstimme im Ohr. Vielleicht hat das damit zu tun, dass die Autorin nicht nur Absolventin des Leipziger Literaturinstituts ist, sondern auch ausgebildete Tänzerin. Ihre kühle, präzise Prosa wird zu einer Choreographie aus poetisch-rhythmischen Elementen.«
(Ulrike Meitzner, Berliner Zeitung, 30.6.2005)
»Martina Hefter spannt ein feines Textnetz, ein »Nachtnylon« über die Tragik des Nichtsprechens und des Sprechens in »Leichtbauworten«. Sie selbst bewegt sich dabei in einem sensiblen, mitunter brillant verdichteten Erzählen.«
(Bernadette Conrad, Tagblatt St. Gallen, 13.3.2006)
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