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Siegfried Jacobsohn
Gesammelte Schriften
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Herausgegeben von Gunther Nickel und Alexander Weigel in Zusammenarbeit mit Hanne Knickmann und Johanna Schrön
Reihentitel: Veröffentlichungen der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt
Bandnummer: 85
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€ 149,00 (D)
€ 153,20 (A)
CHF 194,00
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alle Preise inkl. MwSt, zzgl. Versandkosten |
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erschienen 2005, lieferbar
5 Bände, 2684 Seiten mit 118 Abbildungen Einband: Leinen, Schutzumschlag, Schuber
Format: 13,8 x 23
ISBN: 978-3-89244-672-9
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KurztextPressestimmenBiographieLeseprobe | | |
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»Diese fünf umsichtig und liebevoll edierten Bände, die endlich die überfällige und intensive Begegnung mit diesem außergewöhnlichen Kritiker ermöglichen und damit auch ein Stück der Berliner Theatergeschichte nachzeichnen, gehören zu den Editionen, auf die wir ja heutzutage, skeptische Beobachter des Buchmarktes, kaum noch zu hoffen wagen. (...)
Hier, in dieser fabelhaften Ausgabe, die am Schluss noch mit einer kommentierten Bibliografie und umfangreichem Register dient, hat man Siegfried Jacobsohn ganz: den Theatergänger und Theaterpolitiker, den Mann, der die legendären »Antworten« für sein »Blättchen« erfand, und den Publizisten, der sich, wenn es nottat, auch als Zeitkritiker zu Wort melden.«
(Klaus Bellin, Neues Deutschland, 21.09.2005)
»Während Werkausgaben sonst für gewöhnlich die kanonisierten Schriften eines Autors wie mit einem Luxussarg umschließen, ist das Erfreuliche an dieser - auch besonders schön gestalteten und mit zahlreichen ganzseitigen Bilddokumenten aus dem zeitgenössischen Theaterleben versehenen - Ausgabe, dass sie das Werk eines glänzenden Schriftstellers und glänzenden Kritikers erstmals kohärent erschließt....Diese Edition (ist ein) unverzichtbare(s) Instrument für jeden ..., der sich mit dem Theaterleben sowie mit der Literatur und Publizistik des frühen 20. Jahrhunderts beschäftigt.«
(Süddeutsche Zeitung, 18.10.2005)
»Ein Werk, das zur Pflichtlektüre für alle Theaterkritiker und sonst über Theaterfragen schreibende Journalisten erklärt werden sollte.«
(Klaus Völker, NZZ, 3.12.2005)
»Ein Lehrbuch für Herausgeberlehrlinge; auch zu der Frage, wo eine Ausgabe in eine Überausgabe umschlägt. Wir haben es zu tun mit einer Über-Ausgabe. Das heißt: sie enthält über das Nötige hinaus noch zusätzlichen Reichtum an Auskünften. Der Band ist selber ein Auskunftswerk. So wurde die Ausgabe, die auch den Verlag ziert, ein großes Monument für den kleinen Jacobsohn. Mit Ewigkeitswert für den deutschen Bestand. Also: zu rühmen.«
(Günther Rühle, Berliner Zeitung, 5.12.2005)
»Dieser Kritiker ist ein Zauberer. Er liebt das Semikolon, das so schwer zu setzen ist. Er liebt den Doppelpunkt und Satzfragmente, die mit drei Pünktchen enden. Er streut schräge Adjektive vor die Substantive, wie »holder Wahnsinn« oder »Räte geistiger Arbeit«, die als »himmelblau unschuldig« bezeichnet werden. Er verrückt und spielt mit Zitaten aus der dramatischen Literatur, die der - vorzügliche! - Kommentar aufschlüsselt.«
(Barbara Hahn, TAZ, 17./18.12.2005)
»Es ist kein geringes Verdienst dieser umfangreichen Edition, dass sie mit dem Abdruck von Artikeln aus so genannten Provinzblättern die Vielfältigkeit der damaligen Zeitungslandschaft ins Gedächtnis ruft. Denn während die Geschichte der Zeitschrift »Weltbühne« fast bis in den letzten Redaktionswinkel erforscht ist, wird erst jetzt im Zusammenhang mit Jacobsohns sonstigen Schriften - vor allem den oft kaum mehr beachteten Beiträgen in Tageszeitungen -die alles durchdringende politische Dimension einer grundsoliden, ebenso akribisch recherchierten wie meinungsfreudigen »Kulturkritik« deutlich.«
(Jochen Stöckmann, Deutschlandfunk, 12.12.2005)
»Alles von Siegfried Jacobsohn, dem Erfinder der »Weltbühne« - eine editorische Glanzleistung....Es gibt wohl keinen Theaterwissenschaftler deutscher Sprache, der an dieser Kassette achtlos vorüber gehen dürfte. Auch Kritiker, die ihre Profession ernst nehmen, haben hier Pflichtlektüre vor sich.«
(Ulrich Weinzierl, Literarische Welt, 7.1.2006)
»... ein wertvolles Kompendium für Theaterwissenschaftler, eine Fundgrube für Historiker und für all jene, die am ersten Viertel des 20. Jahrhunderts, an Berlin im Speziellen interessiert sind.«
(Norbert Mayer, die presse.com, 27.2.2006)
»Nicht nur Theaterliebhabern sei die Lektüre der Jacobsohnschen Schriften ans Herz gelegt, sondern auch jedem, der diesen geschärften Blick aus Jacobsohns Arbeitszimmer nachvollziehen will: auf Gesellschaft und Politik in einer Zeit, die mit Weltkrieg, Ende des Kaiserreichs und Anfang der Weimarer Republik voller Umbrüche und Zäsuren war.«
(Alexander Gallus, Frankfurter Rundschau, 23.6.2006)
»Die vorliegende Edition lädt dazu ein, den zu Unrecht vergessenen Schriftsteller neu zu entdecken.«
(Walter Hettche, Arbitrium, Bd.24, 2006)
»Die vorliegende Edition verdient große Anerkennung; sie erschließt nicht nur das Werk eines stilgewandten Schriftstellers und maßgeblichen Kritikers, sondern auch ein bedeutendes Kapitel der deutschen Theatergeschichte und -kritik.«
(Peter Langemeyer, Germanistik Bd. 47 (2006), H. 3-4)
»Was sich hier bescheiden als »85. Veröffentlichung« im Rahmen der »Veröffentlichungen der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt« ausweist, ist eine kulturhistorische und nicht zuletzt auch verlegerische Leistung sondergleichen.«
(Adelbert Reich, Universitas, 62. Jg, Juli 2007)
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