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Philippe Despoix
Die Welt vermessen
Dispositive der Entdeckungsreise im Zeitalter der Aufklärung |

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Aus dem Französischen von Guido Goerlitz
Reihentitel: »Wissenschaftsgeschichte« (Hg. von Michael Hagner und Hans-Jörg Rheinberger)
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€ 29,90 (D)
€ 30,80 (A)
CHF 41,90
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alle Preise inkl. MwSt, zzgl. Versandkosten |
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lieferbar ab 10/2009
278 Seiten mit 27 Abbildungen Einband: broschiert
Format: 14 x 22,2 cm
ISBN: 978-3-8353-0485-7
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KurztextPressestimmenBiographie | | |
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»Die Welt vermessen« bietet ein unerschöpfliches Füllhorn von Originalquellen zu den verschiedenen Perspektiven der Zeit. Es bietet eine komplette Anthologie gesamteuropäischer Literatur-Geschichte zum Thema Welterkundung, und es zeichnet u.a. auch die Entstehung der Soziologie und Anthropologie in Europa nach. (...) »Die Welt vermessen« sollte für jeden Geisteswissenschaftler ein Muss sein - ein wichtiges Buch.
(Deutschlandradio/Radiofeuilleton, Lutz Bunk, 19.10.2009)
»Ein sehr lehrreiches Buch über die praktischen Voraussetzungen von Entdeckungsreisen der Aufklärung. (...) Allein Despoix¹s Kapitel über die Längengradbestimmung liest sich wie ein Wissenschaftskrimi.«
(Alexander Kosenina, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 4.1.2010)
»Am Ende führt Despoix die Linien seiner gedankenreichen Studie in der Besprechung von drei Medaillen zusammen, die für Cook geprägt wurden. Sie illustrieren in ihrer Abfolge die Entthronung des Königs, an dessen Stelle der aufgeklärte Weltentdecker tritt.«
(Christian Jostmann, Süddeutsche Zeitung, 5.8.2010)
»Despoixs Studie ist eine lesenswerte Zeitreise, die nicht nur sehr anschaulich die Entdeckungsfahrten im Zeitalter der Aufklärung zu beschreiben und in ihren Vermessungstechniken kritisch zu beleuchten versteht, sondern die literarischen Imaginationen und vermeintlich wissenschaftlich fundierten Bilder der Fremden - die durch emblematische (wenn auch zum Teil bekannte) Abbildungen ergänzt und veranschaulicht werden - gekonnt nebeneinander stellt. Die Analyse ist jedoch keinesfalls eine rein historische Quellenhuberei, die bei der Rekonstruktion von Vermessungstechniken und literarischen Zeugnissen der Zeit stehen bleibt. Vielmehr zeigt sie auf, in welcher Hinsicht das Projekt der Aufklärung vermessen ist: wenn europäische Machtansprüche und Wissenskonstruktionen unter dem Deckmantel von Aufklärung und Wissenschaft Hand in Hand gehen.«
(Karen Struve, literaturkritik.de, 7/2010)
»So wie ein guter Kartograf behutsam auswählt, was seine Karte zeigen soll, so hat auch Despoix genau solche Elemente aufgenommen, die seinem Leser Orientierung und Erkenntnisgewinn verschaffen.«
(Alexander Kraus, Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, 4/2011)
»Nicht zuletzt Despoix¹ Rekonstruktion des entstehenden visuellen Diskurses über die Forschungsreisen weist über die vorliegenden Forschungen zu diesem Thema hinaus. Despoix analysiert hier sehr präzise das sich wandelnde Wechselverhältnis zwischen den Genres, den Produzenten und dem sich entwickelnden auf Neuheit hin orientierten literarischen beziehungsweise künstlerischen Markt in seinen europäischen Dimensionen und den jeweiligen politischen Konstellationen. Dabei stellt der Autor die schließlich auf die Öffentlichkeit hin gerichtete englische der arkanen spanischen Entwicklung gegenüber.«
(Hans Erich Bödeker, NTM - Zeitschrift für Geschichte der Wissenschaften, Technik und Medizin, 19/2011)
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