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Markus Roth

Herrenmenschen

Die deutschen Kreishauptleute im besetzten Polen - Karrierewege, Herrschaftspraxis und Nachgeschichte
Herrenmenschen

Reihentitel: Beiträge zur Geschichte des 20. Jahrhunderts (Hg. von Norbert Frei)
Bandnummer: 09
€ 39,00 (D)
€ 40,10 (A)
CHF 52,90
alle Preise inkl. MwSt,
zzgl. Versandkosten
lieferbar ab 05/2009
556 Seiten mit 1 Abbildungen
Einband: gebunden, Schutzumschlag
Format: 14 x 22,2 cm
ISBN: 978-3-8353-0477-2
Auch erhältlich als E-Book im PDF-Format
KurztextPressestimmenBiographie
»Roths Verdienst besteht darin, diese Forschungsperspektive um weitere Politikfelder und den Blick auf die biografische Vor- und Nachgeschichte erweitert zu haben, die bislang nicht im Mittelpunkt des Interesses gestanden hatte. Vor allem aber liegt nun ein akribischer Überblick über die Karrieren aller rund 130 Kreishauptleute vor, die im Generalgouvernement eingesetzt waren. (...)
Roths Darstellung ist besonders überzeugend bei der narrativen Präsentation von Einzelfällen (...). Ob und unter welchen Gesichtspunkten die Einzelfälle verallgemeinert werden können, bleibt letztlich offen.«
(Thomas Sandkühler, Die ZEIT, 23.07.2009)

»Wer mehr erfahren will über den Wiederaufstieg der ehemaligen Besatzungsfunktionäre in zum Teil hohe Positionen der Verwaltung und Justiz, dem sei das Buch als prosopographische Fundgrube empfohlen.«
(Hans-Jürgen Döscher, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.09.2009)

»Roth ist eine beachtliche Studie zu einer Personengruppe gelungen, deren spezifischer Beitrag zu den NS-Verbrechen in Polen bislang weitgehend im Dunkeln lag. Der Band ist mit Registern, Tabellen und Kurzbiographien vorzüglich ausgestattet.«
(Zeitschrift für Politikwissenschaft, 26.08.2009)

»(...) Ein eindrucksvolles Bild einer bislang kaum untersuchten Tätergruppe, das zudem durch seinen Materialreichtum besticht (...). Die gekonnte Verknüpfung von biografischen und faktischen Fragestellungen, die auf einer umfassenden Quellen- und Literaturgrundlage beruht, erbringt wegweisende Erkenntnisse zu den deutschen Verbrechen in Polen; darüber hinaus zeigt Roth exemplarisch, wie nationalsozialistische Netzwerke in der Bundesrepublik weiter bestanden und eine straffreie Integration in die Nachkriegslandschaft ermöglichten. Die zugleich zu einem erheblichen Teil von ihm selbst etablierten Deutungsmuster, die angebliche Antagonismen von Verwaltung und SS im Kriege hervorhoben, blieben bis Anfang der 1990er Jahre bestehen.«
(Stephan Lehnstaedt, sehepunkte 10, Januar 2010)

»Für künftige personengeschichtliche Arbeiten sind die von Roth zusammengetragenen Kurzbiografien unerlässlich. (...) Orts- und Personenregister helfen bei der schnellen Orientierung in dieser verdienstvollen, überdies flüssig geschriebenen, ja stellenweise spannenden Studie.«
(Klaus-Peter Friedrich, Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, Jg. 58, 4/2010)

»Eine überaus verdienstvolle Untersuchung zu einem von der Forschung bislang wenig beachteten Gebiet, den Akteuern »vor Ort« in der deutscher ziviler Verwaltung unterstehenden Gebieten.Vielleicht gehen von dieser Arbeit ja Impulse aus, auch andere Gebiete entsprechend zu untersuchen.«
(Joachim Lilla, Informationsmittel IFB, Juli 2010)
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