Wallstein Verlag
Bücher

erweiterte Suche
Neuerscheinungen Literatur
Neuerscheinungen
Belletristik
Editionen
Sudelblätter
Geschichte
Philosophie
Literaturwissenschaft
Kulturwissenschaften
Achtzehntes Jahrhundert
Judentum/Antisemitismus
Gesamtverzeichnis
Vorschau Frühjahr 2012
E-Book
Warenkorb
Ihr Warenkorb ist leer
Bestellinfos
Verlagskatalog bestellen 
AGB 
Newsletter
Newsletter bestellen
Newsletter anzeigen

Endzeit Europa

Ein kollektives Tagebuch deutschsprachiger Schriftsteller, Künstler und Gelehrter im Ersten Weltkrieg
Endzeit Europa

Herausgegeben von Peter Walther. Mit zeitgenössischen Farbfotografien von Hans Hildebrand und Jules Gervais-Courtellemont
€ 29,90 (D)
€ 30,80 (A)
CHF 41,90
alle Preise inkl. MwSt,
zzgl. Versandkosten
lieferbar ab 10/2008
432 Seiten mit 54 farb. Abbildungen
Einband: frz. broschiert
Format: 17 x 24 cm
ISBN: 978-3-8353-0347-8
KurztextPressestimmenBiographie
»In ihrer Gegenüberstellung lässt sich die Stimmung zwischen 1914 und 1918 gut nachvollziehen - von anfänglich weitverbreiteter Begeisterung und Aufbruchseuphorie hin zu Resignation und Schrecken. Nachzulesen und zu betrachten ist das alles außerdem in einem opulenten Begleitband.«
(Der Spiegel, 10. 11. 2008)

»Der Chor der unverfälschten Stimmen zeichnet ein eindrucksvolles Bild des Krieges. Die Schwankungen in den Urteilen, bedingt durch eigene und kollektive Erlebnisse, erlauben einen tiefen Einblick in die Gefühlswelt der Künstler.«
(Martina Scheffler, tagesspiegel.de, 13.11.2008)

»Der Krieg als Vernichtungsmaschine wird zur Kulisse, vor der sich privates Leben abspielt. Darin liegt auch ein Reiz. Ihrem apokalyptischen Titel zum Trotz zeigen Ausstellung und Begleitband authentisch und fesselnd das Heraufdämmern einer neuen Zeit. Der Weltkrieg ist ihr Katalysator.«
(Tanja Kasischke, Märkische Allgemeine Zeitung, 8./9.11.2008)

»ein großartiger Begleitband einer großartigen Ausstellung (...). Es ist sozusagen die private, die persönliche Sichtweise. Sie ist häufig intimer, sensibilisierter und weniger gestylt als das, was derselbe Autor veröffentlicht hat. Sie ist authentischer und vielleicht ehrlicher.«
(Matthias Pierre Lubinsky, webcritics.de, 7.11.2008)

»Die dem Band beigefügte Strecke früher Farbfotos vom Krieg erweist sich als echte Trouvaille.«
(Christian Semler, Die Tageszeitung, 29./30.11.08)

»ein Lesebuch kalter und heißer Gefühle, politischer Interventionen und Abschweifungen, das durch die Vielfalt seiner Empfindungen ebenso beeindruckt wie durch die schockartige Erkenntnis, sich einem maschinellen Massenschlachten ausgesetzt zu haben.«
(Harry Nutt, Frankfurter Rundschau, 3.12.08)

»Briefe und Tagbücher zeigen weitgehend unverstellt, wie Zeitstimmungen waren, wie Einzelne auf bestimmte Ereignisse reagiert haben. Der vorliegende Band bietet eine ungeheure Fülle davon, und was man zunächst kaum glaubt: alles ist lesenswert, alles interessant, und zwar im Einzelnen wie im Zusammenklang«.
(Walter Klier, Wiener Zeitung, 13.12.2008)

»Das Lesebuch »Endzeit Europa« lässt deutlich werden, wie die in vielem glanzvolle Epoche des wilhelminischen Kaiserreichs in den Blutmühlen vor Versailles ein wenig rühmliches Ende gefunden hat.«
(Ernst Piper, Der Tagesspiegel, 29.12.2008)

»Nicht nur die Bürger, die Biedermänner, auch die meisten Intellektuellen taumelten mit Freude in den Krieg hinein. Dass sie aus Überzeugung mitmachten - ja mitunter von heute auf morgen vom Kritiker zum Chauvinisten wurden -, beweisen ihre persönlichen Aufzeichnungen. Aus diesen hat der Literaturhistoriker Peter Walther nach dem Vorbild des »Echolots«, Walter Kempowskis umfänglicher Dokumentation des Zweiten Weltkriegs in privaten Zeugnissen, eine aufschlussreiche, manchmal erschütternde Chronik der Jahre 1914/18 arrangiert.«
(Peter Köhler, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 29.12.2008)

»Obwohl alle hier zitierten Ego-Dokumente von über einhundert - meist männlichen - Künstlern, Schriftstellern und Gelehrten publiziert und teilweise schon seit Jahrzehnten allgemein zugänglich sind, eröffnet ihre geschickt komponierte Zusammenschau neue Einsichten in das geistige Leben des Ersten Weltkrieges. Dieser Band zeugt von dem fast verzweifelten Versuch der Zeitgenossen, dem ungeheuren Morden irgendeinen Sinn abzuringen.«
(Christoph Jahr, Süddeutsche Zeitung, 27.2.2009)

»Das Grauen in den Schützengräben, das tagelange Trommelfeuer, das millionenfache Sterben - all das lassen die Farbfotos des Franzosen Jules Gervais-Courtellemont und des Deutschen Hans Hildenbrand zumindest erahnen. Auch wenn sie mitunter nur den friedlich-beschaulichen Soldatenalltag weit hinter der Frontlinie zeigen, sind sie einzigartige Zeitdokumente und bieten eine sinnvolle Ergänzung zu dem Sammelband. Er enthält vor allem eine Botschaft: eine Mahnung gegen den Krieg.«
(Frank Grubitzsch, Sächsische Zeitung, 10.2.2009)

»Dieser Band mit erstmals veröffentlichten Farbbildern ist eine aufschlussreiche, erschütternde Dokumentation geworden.«
(Günter Randecker, Reutlinger Generalanzeiger, 12.12.2009)

»Zwar muss die Frage der Repräsentativität insgesamt letztlich offenbleiben, in jedem Fall jedoch bietet die von Peter Walther getroffene Auswahl ein interessantes Spektrum an Stimmen, das jedem Leser neue Details bieten dürfte und manchen Anlass zum neuerlichen Nachdenken gibt.«
(Matthias Schöning, Zeitschrift für Germanistik, 2/2010)
created by PROPECO net solutions