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Jörg Albrecht

Drei Herzen

Roman
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Drei Herzen

€ 19,90 (D)
€ 20,50 (A)
CHF 28,90
alle Preise inkl. MwSt,
zzgl. Versandkosten
erschienen 2006, lieferbar
239 Seiten mit 1 Abbildungen
Einband: gebunden, Schutzumschlag
Format: 12,5 x 20,5 cm
ISBN: 978-3-8353-0090-3
Auch erhältlich als E-Book im PDF-Format
KurztextPressestimmenBiographieLeseprobe
»Cool und formbewußt, metareflexiv und mit Sinn für den theatralischen Auftritt, kindisch und größenwahnsinnig, professionell und trotzig.«
(Ijoma Mangold über den preisgekrönten Auftritt von Jörg Albrecht beim open mike)

»»Drei Herzen« von Jörg Albrecht ist ein Buch tiefen Misstrauens: gegen Sprache, gegen Bilder, gegen Töne. Viel mehr aber, und das macht dieses Debüt-Roman reizvoll, ist es ein Buch gärender Leidenschaft: für Sprache, für Bilder, für Töne. (...) »Drei Herzen« ist ein erstaunliches Debüt. (...) Albrecht geht nicht auf Nummer sicher. Das hat sich beim letztjährigen Open-Mike-Wettbewerb bezahlt gemacht, wo er den zweiten Preis gewann. Sein Roman erzeugt (...) einen Sog - weniger durch die erzählten Geschichten, mehr durch den Rhythmus, Form und Schnelligkeit. »It' s cool to be überquick, sagt Pitje.« Genau, sagt der Rezensent.«
(Ulrich Rüdenauer, Süddeutsche Zeitung, 27.12.2006)

»(...) ein Parforceritt durch Geschichte und Gegenwart, durch Realität und ihre Spiegelungen (...)«
(Katrin Gartz, Der Tagesspiegel, 28.7.2007)

»Es geht also ums Wahrnehmen- »Drei Herzen« sind ein einziger Wahrnehmungsroman. Albrecht hat soeben eine neue literarische Gattung eröffnet.
Das Generationen-Thema kristallisiert sich eher zögerlich heraus, doch es schärft sich. Dann steht es gemeisselt und gemessert da: Albrecht hat ein Buch geschrieben, das Präzisionsarbeit ist. Man wird seine Genauigkeit, seine Disziplin, seine dramaturgische Konsequenz loben.«
(Rainer Wanzelius, Westfälische Rundschau, 07.09.2006)

»Ein literarisches Kleinod, das dieses Unterfangen scheinbar mühelos meistert und beim wiederholten Lesen immer besser wird. Viele Bilder, kein Film, aber doch: ganz großes Kino.«
(Kai Buder, Stadtradio Göttingen, 07.09.2006)

»Auch seine Texte sind ein bisschen wie Filme, in denen hin und hergespult wird. Der Roman »Drei Herzen« stöbert durch das Rohmaterial dreier Generationen, tastet die Oberfläche ab, alles muss aufgezeichnet werden, bevor es verschwindet.«
(Anne Herrberg, die tageszeitung, 5.10.2006)

»Albrecht zoomt die Geschichten heran, schaut auf das, was Foto-, Leinwand- oder Displayoberflächen zeigen, und dringt dadurch ins Herz der Ereignisse vor. Der Autor bohrt sich in die Bilder hinein mit einer suggestiven, manchmal delirierenden Sprache.«
(Andreas Schinkel, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 20.10.06)

»So wie Jörg Albrecht schreibt, schreibt keiner. Sein Debüt-Roman »Drei Herzen« ist Musik, mehrspurig um sich selber kreisend. Ein Buch, das man hören muss. (...)
»Mit »Drei Herzen« gelingt Jörg Albrecht das Unmögliche: Die Gegenwartsversessenheit des Pop mit der Vergangenheitsversessenheit der Literatur zu vereinigen. Die Postpopliteratur hat ein Zuhause.««
(Jan Brandt, Spiegel-Online, 6.12.2006)

»Jörg Albrecht hingegen stürzt sich in die Familiengeschichte in einem Roman, wie wir ihn so oft nicht zu Gesicht bekommen. (...)
»Drei Herzen« ist ein außergewöhnliches Erlebnis. (..) Ein sehr gutes, ein großes, aber auch ein schwieriges Buch.«
(RBB Radio Fritz, 2.1.2007)

»Jede dieser Geschichten ist interessant, vor allem aber werden sie - kunstvoll, aber auch ganz schön anstrengend für den Leser - in einem fast atemlosen Erzählstrom aus Sinneseindrücken, Assoziationen, und Reflexionen präsentiert.«
(Arne Rauscher, ekz-Informationsdienst, Dez. 2006)

»»Drei Herzen« verbindet die Vergangenheit mit der Mediengegenwart. (...) Jörg Albrecht macht daraus Literatur, wie sie bisher noch wenig gedruckt ist.«
(Wolfgang Mahlow, Nordkurier, 9.2.2007)

»Jörg Albrecht führte vor, dass Literatur auch etwas mit Tempo und anderen Medien als der Schrift zu tun hat. Mag sein, dass er mit seiner dynamischen, foto- und soundunterstützten Performance eines Wochenendes in der Großstadt im Tanzpalast auf der falschen Veranstaltung war. Seine Darstellung des Erlebens ohne Distanz, losgelöst von scharf konturierten oder personalisierten Figuren und neu zusammengesetzen Text-Samples war trotzdem eine beeindruckende Demonstration, wie Literatur auf die voranschreitende Digitalisierung der Lebenswelt reagiert.«
(Doris Plöschberger, Spiegel Online, 2.7.2007)

»Und genau darin liegt die Stärke von Jörg Albrechts Text. Er ist eine Gegenwartsanalyse. Er zeigt, aus wie vielen Schichten und Bewusstseinsströmen sich unsere Jetztzeit zusammensetzt, dass es unmöglich ist, die Gegenwart von der Vergangenheit und Zukunft zu trennen. Das tut er aber nicht verbissen, sondern leicht und scheinbar im Vorbeigehen.«
(Björn Bicker, Theaterheute, Jahrbuch 2007)
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