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Peter Handke / Peter Hamm
Es leben die Illusionen
Gespräche in Chaville und anderswo |

English
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erschienen 2006, lieferbar
184 Seiten mit 4 Abbildungen Einband: gebunden, Schutzumschlag
Format: 13 x 20,5 cm
ISBN: 978-3-8353-0040-8
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KurztextPressestimmenBiographieEnglish | | |
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»Da Peter Handke nahezu ungefiltert zu Wort kommt und einmal nicht durch die Medien interpretiert wird, stellen die Gespräche eine Möglichkeit dar, sich einem Autor zu nähern, der zu den umstrittensten der Gegenwart gehört.«
(Carola Wiemers, DradioKultur)
»Es ist schön zu sehen, wie sehr Peter Hamm das Werk Handkes schätzt, wie genau er es kennt, wie er die richtigen Fragen zur richtigen Zeit stellt und damit Handkes Erzählfluss verstärkt und nur leicht lenkt, wie er Handke im Antworten inspiriert. Und dieser gibt nicht den bösen Phrasendrescher, als der er in den Medien oftmals bezeichnet wird, nein, Handke wägt ab, umschreibt und findet im beständigen Umkreisen seiner Sujets zu präzisen Formulierungen und genauen, freimütigen Bildern.
(Peter Landerl, Literaturhaus, 18.10.2006)
»Peter Hamms anschmiegsame Gesprächsführung hat den Vorteil, eine offene Atmosphäre zu schaffen, in den Peter Handke kein Blatt vor den Mund nimmt. Das Sich-Schwertun mit Österreich, die Kritik an Thomas Bernhards als unproduktiv empfundenen späten Romanen oder die Darlegung dessen, was für ihn das alte Jugoslawien, dieses »mögliche Europa«, war, machen aus diesen mäandrierenden Abschweifungen ein Buch, das Peter Handke ungeschützt zeigt.«
(Rainer Moritz, Die Literarische Welt, 7.10.2006)
»Diese Buch habe ich nach dem Lesen wie eine Aufhilfe für freieren Atem empfunden. Man wird, wie ist das verlässlich ausdrückbar, im Gefühl luftiger. Poesie ist etwas, das man sehen kann: Sieh dich nur um, du hast ja eben ein Buch gelesen über die Blicktechnik.«
(Hans-Dieter Schütt, Neues Deutschland, 28.10.2006)
»Hamm, da hat Handke Glück, ist ein genauer Kenner seines Werkes, prahlt aber nicht damit. Sein leises, beharrliches Fragen (...) bringt Handke in Hochform.«
(Focus, 46/2006,13.11.06)
»Es ist verblüffend, wie offen, wie ungeschützt Handke sich in diesen »Gesprächen in Chaville und anderswo« zeigt.«
(Volker Sielaff, Ostragehege - Zeitschrift für Literatur und Kunst, IV 2006)
»Die vier Gesprächstage sind jetzt ein episches Kammerspiel über Leben und Werk, Anfänge und Ankünfte. Es gibt keine redaktionellen Glättungen, und so ist es ein sehr »mündliches« Gespräch.«
(Hermann Wallmann, WDR, 5.12.2006)
»Der Leser erfährt Grundlegendes über Handkes Poetik, den Zusammenhang seines Werkes zwischen der frühen »Publikumsbeschimpfung« und dem späten »Bildverlust«; über die Anfänge des Autors (mit 15 publizierte Handke in der Kärntner Volkszeitung die ersten Texte), über seine Not der Berufsfindung (dem studierten Rechtswissenschaftler erschien die Praktizierung dieses Fachs als »totale Ausweglosigkeit«).«
(Günter Ott, Augsburger Allgemeine, 20.12.2006)
»Man muss gar nicht die vielen Meinungen des Schriftstellers Peter Handke teilen, um dieses Buch einer Annäherung genießen zu können.«
(Rheinische Post, 13.1.2007)
»(...) als machte Handke seinem Freund zuliebe den Versuch, ansatzweise zu sagen, wer er zu sein glaube oder fürchte oder hoffe als der Verfasser seiner Bücher: haben beide sich nun ein paar Tage im Jahr 2002 zusammengesetzt, um freundschaftlich und wunderbar unkritisch über Handke zu reden, über die Bücher, über das Leben.«
(Rolf Vollmann, Die Zeit, 18.1.2007)
»Und so sind sie denn geworden, seine Bücher und seine Gedanken, die jetzt nachzulesen sind: lichtdurchflutet, leuchtend.«
(Silvia Hess, Aargauer Zeitung, 13.1.2007)
»Sensibel stellt Hamm Fragen aus der Sicht eines Lesers, der wach und weise das Werk Handkes wertschätzt, und entlockt dem Schriftsteller Aussagen über Schreiben, Philosophie, Glauben und manches mehr.«
(Fuldaer Zeitung, 27.1.2007)
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