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Golo Mann

Briefe 1932 - 1992

Briefe 1932 - 1992

Herausgegeben von Tilmann Lahme und Kathrin Lüssi
Reihentitel: Veröffentlichungen der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt
Bandnummer: 87
€ 34,00 (D)
€ 35,00 (A)
CHF 46,50
alle Preise inkl. MwSt,
zzgl. Versandkosten
erschienen 2006, lieferbar
535 Seiten mit 32 Abbildungen
Einband: Leinen, Schutzumschlag
Format: 13,8 x 23 cm
ISBN: 978-3-8353-0003-3
KurztextPressestimmenBiographie
»Dieser Briefband, umsichtig kommentiert und herausgegeben von Kathrin Lüssi und Tilmann Lahme, präsentiert einen großen Briefschreiber. Und er entfaltet ein breites, persönlich lebendiges Panorama der wahrlich nicht ereignisarmen sechzig Jahre, die diese aus Tausenden ausgewählten 172 Briefe umfassen. Schließlich verändert er auch das Bild von Golo Mann, das Jeroen Koch und, erheblich intensiver, Urs Bitterli gezeichnet haben. So darf man auch auf die im Klappentext angekündigte Biographie Tilmann Lahmes gespannt sein. (...) Wer immer diese Briefe liest, durcheinander oder, besser, nacheinander von Anfang an - es ist, so oder so, eine wunderbare, informierende und bewegende Lektüre.«
(Hans-Martin Gauger, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.12.2006)

»Zum Glück muß man nicht entscheiden, was an den Briefen Golo Manns mehr bezaubert, ihre menschliche Schönheit oder ihre intellektuelle Kraft. Der jetzt von Tilmann Lahme und Kathrin Lüssi herausgegebene Band mit 172 Stücken der Jahrzehnte zwischen 1932 und 1992...zeigt einen der letzten großen Briefschreiber im Zeitalter des Telefons und vor dem Aufkommen des elektronischen Nachrichtenverkehrs. Glanzvoller ist dieses traditionsreiche Genre im zwanzigsten Jahrhundert selten geübt worden, vor allem nicht mehr in dessen zweiter Hälfte. Das literarisch-historiographische Lebenswerk Thomas Manns erhält durch die mit liebevoller Sorgfalt kommentierte Ausgabe eine zusätzliche tragende Säule ...«
(Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung, 6.11.2006)

»Es sind Dokumente, in denen sich das krisengeschüttelte 20. Jahrhundert und ein Leben voller Brüche und Widersprüche spiegelt; zugleich erkennt man in ihnen die Texte eines großen Stilisten.«
(Darmstädter Echo, 2.10.2006)

»... vortrefflich zusammengestellte und durch einen ergiebigen Kommentar erschlossene Edition...
Aus Tausenden von Briefen, davon die allermeisten nach 1958, hat Tilman Lahme 172 ausgewählt, die einen Zeitraum von sechzig Jahren umfassen und an 65 verschiedene Empfänger gerichtet sind. Ein Leben rollt sich aus.«
(Hermann Kurzke, Die Welt, 18.11.2006)

»Zum Verständnis dieses bedeutenden historischen Schriftstellers sind seine Briefe von unschätzbarem Wert.«
(Angela Gutzeit, Deutschlandfunk, 27.11.2006)

»Man wird ihn kaum für immer, hat man ihn gelesen, wegstellen ins Regal!«
(Rolf Hochhuth, Die Welt, 12.12.2006)

»Ein ausgezeichneter Kommentar, der auch reichlich aus der Gegenkorrespondenz schöpft, begleitet die Briefe. Und das Nachwort gibt einen Vorgeschmack auf die große Biografie, die der Mann-Spezialist Tilmann Lahme zu schreiben im Begriff ist.«
(Balthasar Haussmann, Literaturen, 03/2007)

»Welche Klugheit, Ernsthaftigkeit und Genauigkeit im Urteil, dabei so gar nichts hoheitlich Auftrumpfendes, Strippenzieherisches, Rankünehaftes, das in der Großgeschichtsschreiberzunft doch gern bedient wird.«
(Christian Eger, Mitteldeutsche Zeitung, 9.12.2006)

Platz 9/10 der Sachbücher des Monats Januar 2007 der Süddeutschen Zeitung / NDR

»Der Band (...) folgt einer klugen Dramaturgie: (...) Er dokumentiert auf breitem Raum die einflussreichen Sechziger - bis Achtzigerjahre, in denen Golo Mann zur Autorität wurde, und schließt mit Briefen, die eine Bilanz ziehen und sich auf das Ableben und Verschwinden vorbereiten.«
(Thomas Feitknecht, Der Bund, 30.12.2006)

»Die jetzt erschienene Auswahl von Briefen - die Herausgeber haben aus Tausenden gut 170 ausgewählt und sehr hilfreich erörtert - belegen das aufs Neue.«
(Matthias Richter, NDR a kultur, 22.12.2006)

»Ein neuer Briefband bietet eindrucksvolle Einblicke in die Zeitgeschichte und eine komplizierte Persönlichkeit.«
(Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 21.12.2006)

»Golo Mann war eine singuläre Erscheinung des 20. Jahrhunderts in Deutschland. Der jetzt erschienene Briefband ist ein Glücksfall.«
(Ariane Thomalla, www.arte.tv, 28.12.2006)

»Es ist diese Rolle Golo Manns als Präzeptor, ja »Denkmal«, wie er selber sagte, die in der ungemein sorgfältig selektierten, kommentierten und interpretierten Briefedition besonders eindrücklich erlebbar wird.«
(Klaus-Dietmar Henke, sehepunkte - Rezensionsjournal für die Geschichtswissenschaften 7 (2007), Nr. 4)

»Dem Wallstein Verlag ist mit der vorliegenden Briefedition ein ansprechend gestalteter Band gelungen (...). Jeder, der sich für das 20. Jahrhundert interessiert, wird mit Gewinn zu dieser Edition greifen - wir haben nicht mehr viele Briefeschreiber/innen oder Chronisten von Gewicht, die derart Zeugnis ablegten.«
(Holger Stunz, H-Soz-u-Kult, Februar 2007)
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