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Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinden in Niedersachsen und Bremen
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Herausgegeben von Herbert Obenaus in Zusammenarbeit mit David Bankier und Daniel Fraenkel unter Mitwirkung von Andrea Baumert, Marlis Buchholz, Uwe Hager, Jürgen Rund, Christiane Schröder, Tamar Avraham, Almuth Lessing und Antje C. Naujoks
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€ 59,00 (D)
€ 60,70 (A)
CHF 83,90
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alle Preise inkl. MwSt, zzgl. Versandkosten |
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erschienen 2005, lieferbar
2 Bände, 1678 Seiten mit 83 Abbildungen Einband: Leinen, Schutzumschlag, Schuber
Format: 14 x 22,2
ISBN: 978-3-89244-753-5
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KurztextPressestimmenAutorbiographie | | |
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»Eine publizistische Großtat hat ihre Vollendung gefunden.«
(Joachim Piper, Evangelische Zeitung, 10.07.2005)
»Die umfassende Darstellung zeigt die soziale und kulturelle Vielfalt des jüdischen Lebens und dokumentiert die zahlreichen Probleme, mit denen die Juden von Beginn an konfrontiert waren.«
(Kathrin Götze, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 21.1.2006)
»Das Handbuch ist ein einzigartiges Nachschlagewerk und Arbeitsmittel für die lokalhistorische Forschung. Und es ist ein Dokument des regionalen Gedenkens.«
Rudolf Fietz, Nord-West-Zeitung, 21.3.2006)
»Das ausgezeichnet redigierte und sehr verdienstvolle Handbuch dokumentiert das vielfältige jüdische Leben, das es auch in unserer Region vor 1945 gegeben hat. Es legt Zeugnis ab vom Mut mancher Menschen, die auch nach 1933 noch zu ihren Nachbarn und Freunden standen. Es ist aber ebenso eine Fundstelle für beschämende Informationen über Feigheit, Unmenschlichkeit und Desinteressen gegenüber einst akzeptierten, wenn nicht gar anerkannten Mitbürgern.«
(Oldenburgische Volkszeitung, 10.8.06)
»Detailgenauigkeit und durchgängige Personalisierung der Einzelbeiträge korrespondieren mit der gut durchdachten und benutzerfreundlichen Binnengliederung des über 1600 seitenstarken Gesamtwerks.«
(Wilhelm Sommer, SVBI, 4/2006)
»Das Buch ist ein Spiegel des erreichten Forschungsstandes, zu dem es im Übrigen selbst wesentliche Beiträge leistet.«
(Klaus Mlynek, Allgemeine Geschichte und Landesgeschichte, Jb. 2006)
Das hervorragend redigierte und ausgesprochen verdienstvolle Handbuch ist das Ergebnis einer 1995 begonnenen intensiven Zusammenarbeit zwischen deutschen und israelischen Wissenschaftlern.«
(Beate-Christine Fiedler, Jb. Männer v. Morgenstern, 2006)
»Hier liegt ein lehrreiches, zweibändiges werk vor, das dem Genealogen große Hinweise über die Geschichte der Gegend seiner Vorfahren geben kann.«
(René Lob, Zeitschrift für jüdische Familienforschung, Heft 83, 21. Jg, 2007)
»(...) der Beitrag ist mit deinen zahlreichen Anmerkungen zugleich eine Fundgrube für Literaturangaben zur jüdischen Geschichte und für Hinweise auf einzelne Handbuchartikel. (...) Dieses Buch hat die Basis für den gezielten Ansatz neuer oder tiefergehender Recherchen gelegt - Herbert Obenaus ist für seine Betreuungsarbeit sehr zu danken.«
(Günther Rohdenburg, Bremisches Jahrbuch, Bd. 85, 2006)
»Als gut strukturiertes Ortslexikon ist das Handbuch sowohl zur ersten Orientierung als auch als Ausgangspunkt für weitere Forschungen geeignet. Die Erforschung der jüdischen Gemeinden Niedersachsens wurde mit dieser Initiative auf eine neue Basis gestellt, die über diese wichtige Veröffentlichung hinaus fortwirkt.«
(Rosemarie Kosche, Osnabrücker Mitteilungen, 2006)
»Nach fast zehnjähriger Arbeit wurde das - um es vorwegzunehmen - vorbildliche Ergebnis 2005 der Öffentlichkeit vorgestellt. (...) Die beiden akribisch recherchierten Bände, die durch ein Glossar hebräischer Ausdrücke und eine allgemeine Literaturliste abgerundet werden, sind fortan zweifellos ein Standardwerk zur Geschichte des Judentums in Niedersachsen und Bremen, auf das sich künftige (lokal- und regionalgeschichtliche) Forschungen verlässlich werden stützen können.«
(Jörg Osterloh, Neue Politische Literatur 51 2006)
»Eindrucksvoll wird in den einzelnen Gemeindeartikeln die Zeit nach 1933 dargestellt und dabei deutlich gemacht, mit welch erbärmlicher Niedertracht die Nationalsozialisten, die weitgehend aus dem Bürgertum kamen, ihre jüdischen Mitbürger drangsalierten und sich habgierig an ihrem Besitz bereicherten. Dem Verschweigen der Verbrechen dieser Bürger, die sich nach 1945 weitgehend in angesehenen Positionen behaupteten, folgte dann endlich seit den 1970er Jahren eine Erinnerungskultur, die diese Verbrechen und die daraus resultierenden Leiden der jüdischen Mitbürger verdeutlicht. Dieser »Erinnerungsfunktion« dient auch dieses Handbuch.«
(Arno Herzig, Historische Zeitschrift 288 2009)
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