Die Zeitschrift erscheint seit 1987 halbjährlich und ist im Aufsatzteil im Wechsel aktuellen Themen gewidmet oder frei konzipiert. Im Rezensionsteil legt sie Wert auf aktuelle Besprechungen zu einem weit gefächerten Spektrum von thematisch repräsentativen und methodologisch aufschlussreichen Fachpublikationen. Entsprechend der interdisziplinären Ausrichtung der DGEJ enthält sie Beiträge aus allen Fachrichtungen.
Vom Schulabbrecher zum Buchhändler, die frühen Jahre des Kultautors.
Der Atomschutzbunker erzählt die Geschichte der Schweiz: von einbetoniertem Wissen, Macht und einem Raum, der vom Kalten Krieg bis heute nachhallt.
Die Lyrik Dieter Fringelis zum Wieder- und Neuentdecken.
Friedrich Schillers »Die Horen« erstmalig als Ganzes in den Blick genommen – und in ihrer Vielfalt sichtbar werdend.
Ein zentraler Gründungsmoment der Bundesrepublik im prekären Kontext der Nachkriegsgesellschaft.
Das Jahrbuch Sexualitäten ist ein jährlich erscheinendes Periodikum, das Fragen des Sexuellen in einem weiten Sinne thematisiert – unter anderem in den Bereichen des Gesellschaftlichen, Politischen, Kulturellen, Historischen und Juristischen, in der Medizin und den Naturwissenschaften, in Religion, Pädagogik und Psychologie.
»Die zwei Monate in Belsen haben mich geformt wie nichts vorher und nichts nachher. Sie werden mich nie verlassen.«
Die Berliner Rede zur Poesie wird am 14. Juni 2026 gehalten.
Sieben Essays über Fotografien, ihren Gebrauch und ihre Geschichte begleitet von über 400 meist unveröffentlichten Abbildungen.
Liedsammlungen aus nationalsozialistischen Konzentrationslagern stellen eine einzigartige Quelle dar, deren (musik-)historische Bedeutung noch unzureichend erschlossen ist.
»Was muss durchschnitten und was muss verknüpft werden, damit artenübergreifendes Gedeihen auf dieser Erde eine Chance hat; ein Gedeihen, das menschliche und anders-als-menschliche Wesen in die Verwandtschaft miteinschließt?« Donna Haraway
Die »institutionelle Wirklichkeit« einer lokal agierenden Wohnungsgesellschaft während der NS-Diktatur, der Nachkriegszeit sowie dem demokratischen Neubeginn in der Bundesrepublik.
Erkundungen in den Gedankenwelten einer außergewöhnlichen Intellektuellen, die in der Umbruchszeit um 1800 alles neu bedenken musste.
Eine literarische Reise durch die Ukraine des frühen 20. Jahrhunderts: durch Dörfer, Städte und Revolutionen. Die Texte sind allesamt Meisterwerke der Erzählung.
Stern und Kosmos als Zeitsignatur der Moderne: Die Suche nach gesellschaftlicher Orientierung, umfassender Erkenntnis und ästhetischer Form führt um 1900 an den Sternenhimmel.
Simon Hantaï (1922–2008) kam 1948 aus Ungarn nach Paris und avancierte dort zu einem der wichtigsten Künstler der französischen Nachkriegsmoderne. Hantaï ist durch die Technik der »Pliage« berühmt geworden. Dabei bedeckt er die gefaltete Leinwand mit Öl- oder Acrylfarbe, um farbig leuchtende Zufallsmuster zu erzeugen. Georges Didi-Huberman spürt dieser »Entfaltung der Farbe«, der das Museum Frieder Burda ab August 2026 eine große Ausstellung widmet, in seiner Erkundung von Hantaïs Werk nach.
Rebellierend und flanierend proklamiert der Futurist Mychail Semenko eine Revolution in Gesellschaft und Sprache.
In Gegensätzen denken – Kurt Marti hinterfragt auf experimentelle Weise die Stellung des Menschen in Gesellschaft, Geschichte und Gegenwart.
Ukrainische, russische, belarussische und deutsche Autor:innen untersuchen den Vernichtungskrieg der Deutschen
Über das bislang unbekannte Innenleben des Bundesverfassungsgerichts.
Was bedeutet es, in einem annektierten Gebiet zu leben? Der Blick in den kommunalen Raum eröffnet neue Perspektiven auf die NS-Herrschaft im Elsass.
Der Aufstand der Sachsen (1073-1075) gegen Heinrich IV. legte Konfliktlinien offen, die die Politik im Reich auch während des unmittelbar darauffolgenden Investiturstreits maßgeblich bestimmen sollten.
Das Jahrbuch dokumentiert die Veranstaltungen der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.
Der Band gibt eine übersichtliche Darstellung von Goethes Naturforschung, zeichnet sie in allen von ihm betriebenen Wissenschaften nach ‒ mit Schwerpunkt auf der Morphologie und Metamorphosenlehre.
Die frühen Konzentrationslager waren das zentrale Terrorinstrument bei der Durchsetzung und Machtsicherung der NS-Herrschaft. Über 100 von ihnen entstanden ab 1933 im Deutschen Reich.
Zeitschriften wie Nation Europa und Défense de l`Occident tradierten nach 1945 die alte rechtsradikale Ideologie.
Literarische Reisetexte von Jan Brandt, Iris Wolff, David Wagner, Judith Kuckart und Deniz Utlu.
Der idealtypische Regent der Aufklärung im kleinen Schaumburg-Lippe, dargestellt aus einer Vielzahl von Perspektiven.
Pflanzen sind aus unseren Wohnungen heute nicht mehr wegzudenken. Wie es dazu kam, erklärt die hier präsentierte Geschichte des Innengrüns.
Wie steht es um die Originalität, Virtuosität und das Ethos der modernen Literatur, wenn sie ihre Form im regelversessenen Exerzitium sucht?
Dieses Verbindungsstück zu den vorherigen Kleinen Schriften zeigt die enorme Bandbreite an Themen, die Theodor Lessing in gewohnter Art spielerisch und dabei trotzdem tiefschürfend behandelt.
Was passiert, wenn was passiert? Wie sich die Bewältigung deutscher Technikkatastrophen im 20. Jahrhundert veränderte.
In lateinamerikanischen Städten sind sie allgegenwärtig und bleiben dennoch meist unbeachtet: Straßenhunde, die in Chile auch als quiltros bekannt sind. »Quiltrologie« stellt ihre überraschend reiche Geschichte in Literatur, Film, Kunst und Populärkultur vor.
Samuel Huntington ist eine Schlüsselfigur der US-amerikanischen Zeitgeschichte.
Die satirischen Formen kreieren die literarische Moderne, 1918–1933. Bei Karl Kraus, Bertolt Brecht, Erwin Piscator, Siegfried Kracauer, Robert Musil, Walter Benjamin und anderen.
Menschen interpretieren Texte ungleichmäßig. Sie messen einigen Stellen eine größere Bedeutung zu als anderen. Worauf richtet sich die Aufmerksamkeit, wie geschieht dies und was sind die Gründe dafür?
Helmut Bachmaier wirft einen Blick auf die Denkfiguren und philosophischen Themen, die hinter den scheinbar nur unterhaltenden Geschichten vom »Lügenbaron« Münchausen stehen.
Der verwaltete Tod: Wandel der Trauer- und Begräbniskultur unter den Bedingungen von Ideologisierung, Politisierung und Massentod im Krieg.
Theater wird gemacht. Medien und Praktiken des Ordnens regeln und prägen, was unter Theater zu verstehen ist.
Das »Schwarze Frankreich« ist heute ein selbstbewusster Teil der französischen Gesellschaft, der über die Zukunft des Landes mitentscheidet.
Zur Rolle außerakademischer Räume im Aufbau der Kultur- und Sozialwissenschaften im frühen 20. Jahrhundert – Forschungsheime, Reforminstitute und Denkzirkel als alternative Wissensinfrastrukturen.