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Virtuosität

Kult und Krise der Artistik in der Literatur und Kunst der Moderne
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Virtuosität

Herausgegeben von Hans-Georg von Arburg in Zusammenarbeit mit Dominik Müller, Hans-Jürgen Schrader und Ulrich Stadler
€ 29,00 (D)
€ 29,90 (A)
CHF 40,90
alle Preise inkl. MwSt,
zzgl. Versandkosten
erschienen 2006, lieferbar
271 Seiten mit 14 Abbildungen
Einband: broschiert
Format: 14 x 22,5 cm
ISBN: 978-3-89244-863-1
KurztextPressestimmenBiographie
Virtuosität: Die aktuelle Forschungsdebatte zu einem Phänomen, das seit dem 18. Jahrhundert von ungebrochener Aktualität ist.

Das Phänomen und der Begriff der »Virtuosität« erlebten vom 17. Jahrhundert bis heute eine wechselvolle Karriere. Aus einem Sammelbegriff für spezifische Interessen und besondere Begabungen in den Wissenschaften oder Künsten wurde um 1800 eine Bezeichnung für den ausübenden Künstler, insbesondere für den technisch brillanten Musiker selbst.
Das 19. Jahrhundert erhob den Künstler-Artisten zwischen Geniekult und Dilettantismusdebatte einerseits und Ästhetizismus bzw. Décadence andererseits zum Gegenstand eines kollektiven Kultes, machte ihn aber auch zur Zielscheibe der Kritik. Später wird Virtuosität als System von Imitation und Überbietung zum Prüfstein einer Ästhetik im Zeichen der Moderne.
Die Beiträgerinnen und Beiträger behandeln u.a. literarische Repräsentationen der Virtuosität bei Grillparzer, Nestroy und E.T.A. Hoffmann, den Virtuositätsdiskurs im 19. Jahrhundert unter dem Aspekt des Rezipienten, Virtuosenkritik in der Wiener Moderne sowie Walter Benjamins Virtuosenerzählung »Rastelli erzählt ...«.
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