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Ludwig Ammann
Die Geburt des Islam
Historische Innovation durch Offenbarung |


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Herausgegeben vom Kulturwissenschaftlichen Institut im Wissenschaftszentrum Nordrhein-Westfalen Essen
Reihentitel: Essener Kulturwissenschaftliche VortrÀge (Hg. vom Kulturwissenschaftlichen Institut im Wissenschaftszentrum Nordrhein-Westfalen Essen)
Bandnummer: 12
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€ 14,00 (D)
€ 14,40 (A)
CHF 20,90
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alle Preise inkl. MwSt, zzgl. Versandkosten |
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erschienen 2001, lieferbar
112 Seiten Einband: franz. broschiert
Format: 12,5 x 21 cm
ISBN: 978-3-89244-460-2
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KurztextPressestimmenBiographie | | |
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Wie ist es möglich, daĂ ein Prophet mit einer Botschaft Glauben findet, die den herrschenden Ăberzeugungen den Kampf ansagt? Wie kommt ein Gemeinwesen dazu, sich auf Ansinnen eines Einzelnen zu bekehren und zu verwandeln? Die BegrĂŒndung eines staatsbildenden dritten Monotheismus in Arabien bedeutet eine welthistorische Revolution. Sie steht und fĂ€llt mit der Person Muhammads.
Als dieser um 613 vor seinen Stamm tritt, um ihn als Gesandter Gottes auf den rechten Weg zu fĂŒhren, stöĂt er auf Ablehnung - um 619 ist er in seiner Vaterstadt Mekka gescheitert und muĂ bei fremden StĂ€mmen Schutz suchen. Doch weder die Nachbarn noch die Beduinen zeigen das geringste Interesse an seiner Botschaft, einzig die Medinenser sind bereit, den Unruhestifter und Spalter von Gemeinschaft bei sich aufzunehmen, und zwar ausgerechnet als Ruhe- und Eintrachtstifter.
Was war in Medina anders? Was hat Gott ĂŒberhaupt durch Muhammad offenbart? Und wie waren die arabischen Stammesgesellschaften beschaffen, die fĂŒr seine Offenbarung zunĂ€chst keine Verwendung hatten? Diesen Fragen geht Ludwig Ammann in seiner Rekonstruktion nach und zeigt auf, wie die Geburt des Islam unter den Bedingungen anthropozentrischer polytheistischer Stammesgesellschaften möglich war.
Zur Reihe der EKV
Das Kulturwissenschaftliche Institut im Wissenschaftszentrum Nordrhein-Westfalen wurde im Herbst 1988 von der nordrhein-westfĂ€lischen Landesregierung mit der Zielsetzung gegrĂŒndet, + Probleme einer durch Wissenschaft, Technik und industrielle Produktion geprĂ€gten Gesellschaft und Kultur+
zu erforschen. Es richtet zeitlich befristete Studiengruppen ein, die mit wechselnden Gastwissenschaftlern und -wissenschaftlerinnen innovative Forschungsprojekte zu unterschiedlichen Fragestellungen realisieren. Die Studiengruppen sind interdisziplinÀr angelegt und dienen der Grundlagenforschung im Bereich der Kulturwissenschaften. Ihre Themen orientieren sich an aktuellen Orientierungsproblemen moderner Gesellschaften im internationalen und interkulturellen Zusammenhang. Die mit den folgenden BÀnden eröffnete Reihe der Essener Kulturwissenschaftlichen VortrÀge (EKV) bringt ausgewÀhlte Beispiele aus dem Vortragsprogramm des Instituts.
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