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Ringelnatz!

Ein Dichter malt seine Welt
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Ringelnatz!

Herausgegeben von Friederike Schmidt-Möbus, Frank Möbus, Indina Woesthoff und Frank Woesthoff
€ 25,00 (D)
€ 25,70 (A)
CHF 35,90
alle Preise inkl. MwSt,
zzgl. Versandkosten
erschienen 2000, lieferbar
312 Seiten mit 197 z.Teil farb. Abbildungen
Einband: broschiert
Format: 21 x 27 cm
ISBN: 978-3-89244-337-7
KurztextPressestimmenBiographie
Ringelnatz von seiner bisher eher unbekannten Seite: durch ein groß angelegtes Forschungsprojekt der Universität Göttingen konnte ein Großteil des bildkünstlerischen Werkes ermittelt werden, das nunmehr präsentiert und aus der Warte verschiedener Disziplinen kommentiert wird.

Ringelnatz Joachim, Kunstmaler - so war er in den zwanziger Jahren im Berliner Telefonbuch verzeichnet, und zu Lebzeiten wurden seine Werke zugleich mit denen so bedeutender Künstler wie Otto Dix und George Grosz ausgestellt. Aber die Tatsache, daß Ringelnatz (1883-1934) sich ebensosehr als Maler wie als Dichter verstand, ist seit den Kriegswirren, in denen sein bildkünstlerisches Werk in alle Winde verstreut wurde, fast vollständig in Vergessenheit geraten. Sehr viele Gemälde galten als endgültig verschollen oder unauffindbar, bis ihre Besitzer im Rahmen eines groß angelegten Forschungsprojektes der Georg-August-Universität Göttingen ermittelt werden konnten. In diesem reich bebilderten Katalog wird erstmals ein repräsentativer Querschnitt der Ölgemälde, Aquarelle und Zeichnungen von Joachim Ringelnatz gezeigt.
Ringelnatz, der heute vor allem als Verfasser von skurril-grotesken Nonsense-Gedichten bekannt ist, hatte auch eine ernste, manchmal schwermütige Seite. Neben den allgemeinen Lebensumständen von Ringelnatz und dem malerischen Werk wird im Katalog dieser weitgehend unbekannte Ringelnatz vorgestellt, so auch z. B. der 1924 erschienene Roman »...liner Roma...«, mit dem Ringelnatz noch vor Alfred Döblin einen Großstadtroman verfaßte. Zahlreiche Bild- und Textdokumente werden hier zum ersten Mal publiziert und wissenschaftlich aufgearbeitet.
Interdisziplinär orientierte Aufsätze von Kunsthistorikern und Literaturwissenschaftlern liefern so einen neuen Zugang zum vielschichtigen Gesamtwerk von Joachim Ringelnatz.

Ringelnatz-Ausstellung: Dezember 2001 bis Mitte Februar 2002 im Theatermuseum Hannover:
Ausstellungskatalog:
»Joachim Ringelnatz, reisender Artist« von Frank Möbus, Friederike Schmidt-Möbus und Frank Woesthoff
Prinzenstraße. Hannoversche Hefte zur Theatergeschichte, 96 S., 44 Abb., 6,50 EUR (erhältlich im Theatermuseum Hannover)

Zu Ringelnatz siehe auch:
http://www.ringelnatz.uni-goettingen.de
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