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Ute Frevert

Gefühlspolitik

Friedrich II. als Herr über die Herzen?
Gefühlspolitik

English

€ 16,90 (D)
€ 17,40 (A)
CHF 24,90
alle Preise inkl. MwSt,
zzgl. Versandkosten
lieferbar ab 01/2012
152 Seiten mit 26 Abbildungen
Einband: gebunden, Schutzumschlag
Format: 12,5 x 21,0
ISBN: 978-3-8353-1008-7
Auch erhältlich als E-Book im PDF-Format
Aktuelle Veranstaltungen zu diesem Buch:
Buchpräsentation mit Ute Frevert u.a.
Termin:8.5.2012 um 19:30 Uhr
Veranstaltungsort:Oldenburg, Oldenburgische Landesbank, Gottorpstr. 28
KurztextPressestimmenBiographieEnglish
Zum 300. Geburtstag Friedrichs des Großen am 24. Januar: die Anfänge moderner Gefühlspolitik im aufgeklärten Absolutismus.

Durch Liebe, nicht durch Furcht und Gehorsamszwang sollte der König regieren. So bestimmte es die (früh)moderne Staatstheorie. Schon Friedrich II. von Preußen (1712-1786) wusste, dass es nicht ausreicht, über die Körper der Untertanen zu herrschen. Auch ihre Herzen wollen erobert werden.
Doch die Geschichtsschreibung berichtet, dass Friedrich der Große weder mild noch sanft mit seinen Untertanen umging. Ute Frevert analysiert das Herrschaftsverständnis Friedrichs ebenso wie dessen gefühlspolitische Praktiken. Sie zeigt, mit welchen Mitteln der aufgeklärt-absolutistische König die Zustimmung und Zuneigung derjenigen suchte, die seiner Herrschaft unterworfen waren. Dieses Interesse machten sich die Untertanen zunutze: Sie stellten Bedingungen, formulierten Erwartungen und reagierten enttäuscht, wenn der König darauf nicht einging. Die Historikerin zeigt, dass Herrschaftskommunikation in zwei Richtungen verläuft, und das nicht erst in der heutigen Mediengesellschaft. Im 18. Jahrhundert entdeckt Frevert die Ansätze einer Gefühlspolitik, die ihre Spuren in der Moderne hinterlassen haben.
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