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Maja Haderlap

Engel des Vergessens

Roman
Engel des Vergessens

English

€ 18,90 (D)
€ 19,50 (A)
CHF 27,50
alle Preise inkl. MwSt,
zzgl. Versandkosten
lieferbar ab 07/2011
288 Seiten
Einband: gebunden, Schutzumschlag
Format: 12 x 20 cm
ISBN: 978-3-8353-0953-1
Auch erhältlich als E-Book im PDF-FormatEPUB-FormatMOBI-Format
Aktuelle Veranstaltungen zu diesem Buch:
Lesung mit Maja Haderlap Eine Veranstaltung des Franz-Michael-Felder-Archivs Einführung und Moderation: Dr. Ulrike Längle Eintritt frei
Termin:22.02.2012 um 20:00 Uhr
Veranstaltungsort:Bregenz, Theater am Kornmarkt, Foyer
Lesung
Termin:29.02.2012 um 14:00 Uhr
Veranstaltungsort:Wien, HLTW 13, Bergheidengasse
Lesung Eintritt frei
Termin:07.03.2012 um 19:30 Uhr
Veranstaltungsort:Völkermarkt, Mediathek
Lesung
Termin:14.03.2012 um 19:00 Uhr
Veranstaltungsort:Wien, Galerie Magnet, Himmelpfortgasse 12
Lesung und Gespräch im Rahmen der Reihe TRANSFLAIR Moderation: Klaus Zeyringer Eintritt: 8 Euro, 6 Euro
Termin:15.03.2012 um 20:00 Uhr
Veranstaltungsort:Krems, Literaturhaus
Vortrag zum Thema »Tabuzonen - Worüber man nicht schreiben darf?« Moderation: Thomas Geiger, LCB
Termin:16.3.2012 um 15:00 Uhr
Veranstaltungsort:Leipzig, Messe Leipzig, Cafe Europa, Halle 4, Stand E 401
Podiumsdiskussion zum Thema »Tabuzuonen - Worüber man nicht schreiben darf?« mit Maja Haderlap, Annett Gröschner und Mathias Énard Moderation: Dieter Heß, BR
Termin:16.3.2012 um 17:00 Uhr
Veranstaltungsort:Leipzig, Messe Leipzig, Cafe Europa, Halle 4, Stand E 401
Lesung mit Maja Haderlap Moderation: Thomas Geiger, LCB
Termin:17.3.2012 um 13:00 Uhr
Veranstaltungsort:Leipzig, Messe Leipzig, Cafe Europa, Halle 4, Stand E 401
Lesung und Gespräch mit Maja Haderlap und Marusa Krese: »Die Rückkehr des Zweiten Weltkriegs in die slowenische Literatur« Moderation: Matteo Colombi
Termin:18.03.2012 um 11:00 Uhr
Veranstaltungsort:Leipzig, Messe Leipzig, Leipzig liest Forum OstSüdOst, Halle 4, Stand E505
Eröffnungslesung im Rahmen der Preisübergabe des Rauriser Literaturpreises für die beste Prosa-Veröffentlichung des Jahres 2011 im Rahmen der 42. Rauriser Literaturtage Laudatio: Arno Rußegger
Termin:21.03.2012 um 19:00 Uhr
Veranstaltungsort:Rauris, Gasthof Grimming
Lesung
Termin:24.04.2012
Veranstaltungsort:Ried im Innkreis, Kik
Lesung
Termin:25.4.2012 um 20:00 Uhr
Veranstaltungsort:Schlüßlberg, Hofbühne Tegernbach
Lesung
Termin:26.04.2012 um 19:30 Uhr
Veranstaltungsort:Schärding,
Lesung
Termin:27.04.2012
Veranstaltungsort:Feldkirchen
Lesung im Rahmen der 18. Heidelberger Literaturtage
Termin:13.05.2012
Veranstaltungsort:Heidelberg, Spiegelzelt auf dem Universitätsplatz
Lesung
Termin:14.05.2012 um 19:30 Uhr
Veranstaltungsort:Düsseldorf, Heine Haus
Lesung
Termin:15.05.2012
Veranstaltungsort:Darmstadt, Literaturhaus
Lesung
Termin:30.05.2012 um 20:15 Uhr
Veranstaltungsort:Feldkirch, Theater am Saumarkt
Lesung der Preisträgerin der Ravensburger Stiftung im Rahmen der »Debütreihe«
Termin:31.05.2012 um 20:00 Uhr
Veranstaltungsort:Ravensburg, Stadt
Lesung Anmeldung unter c.kreutzer@akktn.at
Termin:19.06.2012 um 19:00 Uhr
Veranstaltungsort:Villach, Mediathek
Lesung Anmeldung unter c.kreutzer@akktn.at
Termin:20.06.2012 um 19:00 Uhr
Veranstaltungsort:Klagenfurt, AK-Bibliothek
Lesung im Rahmen der Slowenischen Kulturtage
Termin:22.06.2012
Veranstaltungsort:Velden am Wörthersee
KurztextPressestimmenBiographieLeseprobeEnglish
Ein großes Romandebüt, das von einem Leben in der Mitte Europas erzählt; mit kraftvoller Poesie; Geschichten, die uns im Innersten betreffen.

Maja Haderlap gelingt etwas, das man gemeinhin heutzutage für gar nicht mehr möglich hält: Sie erzählt die Geschichte eines Mädchens, einer Familie und zugleich die Geschichte eines Volkes. Erinnert wird eine Kindheit in den Kärntner Bergen. Überaus sinnlich beschwört die Autorin die Gerüche des Sommers herauf, die Kochkünste der Großmutter, die Streitigkeiten der Eltern und die Eigenarten der Nachbarn. Erzählt wird von dem täglichen Versuch eines heranwachsenden Mädchens, ihre Familie und die Menschen in ihrer Umgebung zu verstehen. Zwar ist der Krieg vorbei, aber in den Köpfen der slowenischen Minderheit, zu der die Familie gehört, ist er noch allgegenwärtig. In den Wald zu gehen hieß eben »nicht nur Bäume zu fällen, zu jagen oder Pilze zu sammeln«. Es hieß, sich zu verstecken, zu flüchten, sich den Partisanen anzuschließen und Widerstand zu leisten. Wem die Flucht nicht gelang, dem drohten Verhaftung, Tod, Konzentrationslager. Die Erinnerungen daran gehören für die Menschen so selbstverständlich zum Leben wie Gott. Erst nach und nach lernt das Mädchen, die Bruchstücke und Überreste der Vergangenheit in einen Zusammenhang zu bringen und aus der Selbstverständlichkeit zu reißen - und schließlich als (kritische) junge Frau eine Sprache dafür zu finden. Eindringlich, poetisch, mit einer bezaubernden Unmittelbarkeit.

Ein Auszug aus dem Roman wurde 2011 in Klagenfurt mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet.

Ausgezeichnet mit dem Buchpreis der Stiftung Ravensburger Verlag 2011

Ausgezeichnet mit dem Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch 2011

Ausgezeichnet mit dem Rauriser Literaturpreis 2012

Video o-töne Maja Haderlap



»Maja Haderlap hat eine gewaltige Geschichte geschrieben... Die Großmutter wie noch keine, der arme bittere Vater wie noch keiner, die Toten wie noch nie, ein Kind wie noch keines.« (Peter Handke)
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