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Transit und Transformation
Osteuropäisch-jüdische Migranten in Berlin 1918 - 1939 |

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Herausgegeben von Verena Dohrn und Gertrud Pickhan
Reihentitel: Charlottengrad und Scheunenviertel (Hg. von Gertrud Pickhan und Verena Dohrn)
Bandnummer: 1
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€ 29,90 (D)
€ 30,80 (A)
CHF 41,90
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alle Preise inkl. MwSt, zzgl. Versandkosten |
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lieferbar ab 10/2010
340 Seiten mit 25 Abbildungen Einband: broschiert
Format: 14,5 x 22 cm
ISBN: 978-3-8353-0797-1
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KurztextBiographie | | |
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Eine Demontage des Stereotyps vom »Ostjuden«
Seit Ende des 19. Jahrhunderts, vor allem aber seit Anfang der 1920er Jahre war Berlin für Juden aus Osteuropa Zuflucht und Zwischenstation. Die deutsche Metropole wurde eines der größten Migrationszentren in Europa.
Die jüdischen Einwanderer aus Osteuropa waren zumeist Kriegs-, Pogrom- und Revolutionsflüchtlinge. Sie unterschieden sich nach Sozialstatus ebenso wie nach kulturellen und politischen Optionen. Verbunden waren sie jedoch durch Erinnerungen an das, was sie erlebt und zurückgelassen hatten. Viele der Migranten lebten im Scheunenviertel, andere im bürgerlichen Charlottenburg, das aufgrund des hohen russischen Anteils der Bevölkerung auch Charlottengrad genannt wurde.
Das erlebte Leid und die Erfahrungen in der Fremde trennten die Flüchtlinge von der deutschen Gesellschaft. Gleichzeitig kam es aber - vor allem in Kreisen der Arbeiterbewegung und der Literaturavantgarde - zu Verflechtungen und Wechselwirkungen west- und osteuropäischer Einflüsse. Die Einwanderer machten Berlin zu einem Zentrum jüdischer Kultur und waren zugleich Teil der multikulturellen Stadtlandschaft. Ihre Erfahrungen, Weltwahrnehmungen und Überlebensstrategien in der Großstadt stehen im Mittelpunkt des Bandes.
Etwa die Hälfte der Beiträge ist in englischer Sprache verfasst.
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