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Ralph Dutli
Fatrasien
Absurde Poesie des Mittelalters |

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Mit einem Essay von Ralph Dutli
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€ 19,00 (D)
€ 19,60 (A)
CHF 27,90
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alle Preise inkl. MwSt, zzgl. Versandkosten |
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lieferbar ab 08/2010
144 Seiten Einband: gebunden, Schutzumschlag
Format: 14 x 22,2 cm
ISBN: 978-3-8353-0774-2
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| Aktuelle Veranstaltungen zu diesem Buch: |
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| Ralph Dutli und Sabine Stöhr: Literatur und Karneval. Mittelalterliche Fatrasien, postsowjetische Travestien
Lesung und Gespräch |
| Termin: | 10.2.2012 um 20:00 Uhr |
| Veranstaltungsort: | Berlin, Literaturhaus |
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| Lesung und Gespräch
Ralph Dutli und Sabine Stöhr: Literatur und Karneval. Mittelalterliche Fatrasien, postsowjetische Travestien |
| Termin: | 16.03.2012 um 19:00 Uhr |
| Veranstaltungsort: | Leipzig, Universitätsbibliothek, Fürstenzimmer, Beethovenstr. 6 |
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| Lesung und Gespräch mit Ralph Dutli |
| Termin: | 21.03.2012 um 19:30 Uhr |
| Veranstaltungsort: | Zürich, Hotel du Théâtre, Seilergraben 69/Centralplatz |
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| Lesung und Vortrag im Rahmen der Ausstellung »Seliges Lächeln, höllisches
Gelächter. Das Lachen in Kunst und Kultur des Mittelalters« |
| Termin: | 30.05.2012 um 18:00 Uhr |
| Veranstaltungsort: | Mainz, Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum |
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KurztextPressestimmenBiographieLeseprobe | | |
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Nonsens-Gedichte aus dem 13. Jahrhundert? - schier unglaublich!
Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2011
Wer auf die »Fatrasien« stößt, traut seinen Augen nicht. Wie kann es sein, dass diese surrealistisch anmutenden, erstaunlich modern wirkenden absurden Sprachspektakel im tiefsten Mittelalter entstanden sind? Eine tollkühne Fantasie hat hier um das Jahr 1290 reimend Dinge zusammengebracht, die nie und nimmer zusammengehören. Sind es Ausgeburten der Lachkultur, der Karnevalskunst, sind es hochbrisante Zaubersprüche, heilsame Beschwörungen oder purer Nonsens? Die unmögliche Poesie der »Fatrasien« gibt viele Rätsel auf. Ihr Name ist Verballhornung der »Fantasie«; alles kann mit allem verknüpft werden, Zartes und Krudes, Deftiges und Obszönes, die unverrückbaren Gesetze von Zeit und Raum sind außer Kraft gesetzt.
Die anonymen »Fatrasien« aus der nordfranzösischen Stadt Arras sind nur in einer einzigen Handschrift des 13. Jahrhunderts aufbewahrt worden. Nach mehr als siebenhundert Jahren hat Ralph Dutli sie nun erstmals ins Deutsche übersetzt und legt damit eine bisher unbeachtete Wurzel der modernen Poesie frei.
www.ralph-dutli.de
Hörprobe Literaturport.de
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