| Warenkorb |
|
| Ihr Warenkorb ist leer |
|
|
|
Stefan Andres
Wir sind Utopia
Prosa aus den Jahren 1933-1945 |

|
Herausgegeben von Erwin Rotermund und Heidrun Ehrke Rotermund unter Mitarbeit von Thomas Hilsheimer
Reihentitel: Werke in Einzelausgaben (Hg. von Christopher Andres, Michael Braun, Georg Guntermann, Birgit Lermen, Erwin Rotermund)
|
€ 28,00 (D)
€ 28,80 (A)
CHF 45,90
|
|
alle Preise inkl. MwSt, zzgl. Versandkosten |
|
lieferbar ab 07/2010
314 Seiten Einband: gebunden, Schutzumschlag, Lesebändchen
Format: 12,5 x 21 cm
ISBN: 978-3-8353-0586-1
|
|
|
|
|
KurztextAutorbiographie | | |
|
»Wir sind Utopia« erzählt von der Freiheit, sich der Schuld zu entziehen. Die Novelle aus dem Jahr 1943 war nach dem Krieg eines der meistgelesenen Bücher, weil es den absoluten Gegensatz zu der aufgehäuften Schuld als Möglichkeit beschrieb.
Die Novellen »El Greco malt den Großinquisitor« (1936) und »Wir sind Utopia« (1942) begründeten Stefan Andres` Ruhm als Erzähler. Mit ihnen markierte er im »Dritten Reich« eindrucksvoll seine christlich-humanistische Position. Wird im »El Greco« - vor dem dunklen Hintergrund der spanischen Inquisition - die Auseinandersetzung zwischen kirchlich-staatlicher Macht und dem individuellen Freiheitsverlangen des Künstlers ausgetragen, so erfolgt in »Wir sind Utopia« die radikale Absage an alle politischen Traumreiche und deren mechanistische Menschenbilder.
Im Gegensatz zu diesen exempla classica zeitkritischen Erzählens sind die zahlreichen unterhaltsam-didaktischen Prosatexte (Anekdoten, Legenden, Parabeln), die Stefan Andres während der Nazizeit in verbreiteten deutschen Presseorganen publizieren konnte, den späteren Lesergenerationen unbekannt geblieben. Die wichtigsten werden hier neben den berühmten Novellen erstmals wieder zugänglich gemacht.
Die ausgewählten Texte folgen den Erstveröffentlichungen. Ein Nachwort informiert ausführlich über die Quellen und Vorlagen des Autors sowie über die Entstehungs-, Deutungs- und Rezeptionsgeschichte der Texte.
|
|
|