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Schrift und Zeit in Franz Kafkas Oktavheften
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Herausgegeben von Caspar Battegay, Felix Christen und Wolfram Groddeck
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€ 24,90 (D)
€ 25,60 (A)
CHF 35,90
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alle Preise inkl. MwSt, zzgl. Versandkosten |
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lieferbar ab 06/2010
260 Seiten mit 13 Abbildungen Einband: broschiert
Format: 14 x 22,2
ISBN: 978-3-8353-0537-3
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KurztextBiographie | | |
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Kafkas Poetik der Handschrift: In seinen Oktavheften verbinden sich seine Ăberlegungen zu Messianismus, Politik und Zeit.
Zwischen 1916 und 1918 schrieb Franz Kafka hauptsĂ€chlich mit Bleistift in kleine NotizbĂŒcher im Oktavformat. In diesen sogenannten Oktavheften sind Tagebuchfetzen, BriefentwĂŒrfe und ErzĂ€hlkomplexe gesammelt, die Kafka teilweise in seinem »Landarzt«-Band publizierte. Andere erst nach seinem Tod veröffentlichte Texte wie »Die BrĂŒcke«, »Der JĂ€ger Gracchus« oder »Beim Bau der Chinesischen Mauer« haben spĂ€ter groĂe Bekanntheit erlangt. Dieser Sammelband widmet sich zum ersten Mal aus verschiedenen Perspektiven ganz dem handschriftlichen Zusammenhang der Oktavhefte. Dabei kommt eine Utopie des Schreibens in den Blick, die ĂŒberraschende SchlĂŒsse zu Kafkas Poetik, seinen Ăberlegungen zur Zeit und der BeschĂ€ftigung mit dem Zionismus zulĂ€sst.
Aus dem Inhalt:
Andreas Kilcher: Geisterschrift. Kafkas Spiritismus
Sandro Zanetti: Da-sein und Ihm-gehören. Leben und Gesetz in Kafkas Aufzeichnungen
Alfred Bodenheimer: Kafkas HebrÀischstudien. Gedanken zur Magie
der Mitte und zur Fragmentierung sprachlichen Denkens
Davide Giuriato: »Kinderzeit«. Zu Franz Kafkas »JÀger Gracchus«
Rainer NĂ€gele: Beistrich. Erkenntnismomente im Jetzt des Schreibens
Jakob Hessing: Aus groĂer NĂ€he - ganz weit. Franz Kafkas zeitloser Blick
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