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»Auch in Deutschland waren wir nicht wirklich zu Hause«

Jüdische Remigration nach 1945
»Auch in Deutschland waren wir nicht wirklich zu Hause«

Herausgegeben von Irmela von der Lühe, Axel Schildt und Stefanie Schüler-Springorum
Reihentitel: Hamburger Beiträge zur Geschichte der deutschen Juden (Für die Stiftung Institut für die Geschichte der deutschen Juden hg. von Stefanie Schüler-Springorum und Andreas Brämer)
Bandnummer: 34
€ 42,00 (D)
€ 43,20 (A)
CHF 56,90
alle Preise inkl. MwSt,
zzgl. Versandkosten
lieferbar ab 09/2008
508 Seiten mit 18 Abbildungen
Einband: gebunden, Schutzumschlag
Format: 14 x 22,2 cm
ISBN: 978-3-8353-0312-6
KurztextPressestimmenBiographie
Juden in Deutschland nach 1945: der schwierige Prozess der Remigration.

Der Band enthält Beiträge zu Rollen und Wahrnehmungen nach 1945 remigrierter Juden in beiden Teilen Deutschlands sowie zu den Reaktionen in den Mehrheitsgesellschaften.


Inhaltsverzeichnis

Irmela von der Lühe/Axel Schildt/Stefanie Schüler-Springorum
Einleitung

Werner Bergmann
»Wir haben Sie nicht gerufen«. Reaktionen auf jüdische Remigranten in der Bevölkerung und Öffentlichkeit der frühen Bundesrepublik

Ursula Büttner
Schwierige Rückwanderung nach Hamburg. Wie Briten und Deutsche den jüdischen Flüchtlingen im Wege standen

Kirsten Heinsohn
»Aber es kommt auch darauf an, wie einen die anderen sehen.« Jüdische Identifikation und Remigration

Anthony D. Kauders
Heimat ausgeschlossen. Von Schuldgefühlen im falschen Land

Andrea Sinn
Rückkehr aus dem Exil. Über die Aufnahme jüdischer Remigranten in München

Monica Kingreen
Zurück nach Frankfurt Rückkehr aus dem Exil in die Stadt am Main

Martin Münzel
»Trotz allem, was mich aus Deutschland vertrieben und mit Schrecken erfüllt hatte«. Die Rückkehr emigrierter deutscher Unternehmer nach 1945

Andreas Brämer
»die Rückkehr eines Rabbiners nach Deutschland ist keine Selbstverständlichkeit.« Zur Remigration jüdischer Geistlicher nach Westdeutschland (1945-1965)

Christiane Berth
»Aber das Hamburg ist nicht mehr da, an das man denkt«. Remigration und Rückkehrüberlegungen von Kindertransport-Teilnehmern

Michael Brenner
Vergessene Historiker. Ein Kapitel deutsch-jüdischer Geschichtsschreibung der fünfziger und sechziger Jahre

Carola Dietze
»Kein Jud¹ und kein Goi«. Konfligierende Selbst- und Fremdwahrnehmungen eines assimilierten »Halb-Juden« in Exil und Remigration: das Beispiel Helmuth Plessner

Mario Kessler
Ossip K. Flechtheim. Ein politischer Wissenschaftler im westlichen Nachkriegsdeutschland

Stefanie Schüler-Springorum
Am Rande zu leben. Die Remigration des Ehepaars Max und Margot Fürst

Annette Leo
Die Falle der Loyalität. Wolfgang Steinitz und die Generation der DDR-Gründerväter und -mütter

Anna Minta/Bernd Nicolai
»Laßt Euch sagen, daß Deutschland Eurer (nicht) bedarf.« Zur Problematik der Architekten-Remigration in die beiden Teile Deutschlands

Marita Krauss
Theaterremigranten - Fritz Kortner und andere. Die Münchner Kammerspiele als Beispiel

Dörte Schmidt
»Das wache Bewußtsein aller Beheimateten«. Exil und die Musik in der Kultur der Nachkriegszeit

Claus-Dieter Krohn
Arnold Schönbergs Oper »Moses und Aron« im Nachkriegsdeutschland

Margret Karsch
Die Darstellung der jüdischen Remigration in Hilde Domins Roman »Das zweite Paradies« (1968)

Katalin Madácsi
Universelle Auschwitz-Deutung und jüdisches Selbstverständnis. Zum ungarischen und deutschen Holocaust-Diskurs bei Imre Kertész

Bettina Bannasch
Erinnerung als Erlösung? Zur deutsch-jüdischen Literatur der Gegenwart

Doron Rabinovici
»Gedenken ist vergessen«. Der Versuch einer Würdigung

Inhaltsverzeichnis
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