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Lukas Bärfuss
Hundert Tage
Roman |

English |
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€ 19,90 (D)
€ 20,50 (A)
CHF 34,50
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lieferbar ab 03/2008
198 Seiten Einband: gebunden, Schutzumschlag
Format: 12 x 20 cm
ISBN-10: 3-8353-0271-x
ISBN-13: 978-3-8353-0271-6
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| Aktuelle Veranstaltungen zu diesem Buch: |
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| Lesung |
| Termin: | 08.02.2010 um 19:30 Uhr |
| Veranstaltungsort: | Darmstadt, Stadtkirche |
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| Lesung und Gespräch im Rahmen der Reihe »Kulturgespräche im Greulich«
Moderation Peter Haerle |
| Termin: | 03.03.2010 um 18:45 Uhr |
| Veranstaltungsort: | Zürich, Restaurant Greulich, Saletta |
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| Hans Fallada Preisverleihung |
| Termin: | 30.03.2010 |
| Veranstaltungsort: | Neumünster, Stadttheater |
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| Lesung im Rahmen des »Lesekabinetts« mit Pedro Lenz |
| Termin: | 25.04.2010 um 17:00 Uhr |
| Veranstaltungsort: | Zürich, Miller´s Studio, Kabarett in der Mühle Tiefenbrunnen |
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KurztextPressestimmenAutorbiographieLeseprobeEnglish | | |
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Die Geschichte eines moralischen Irrtums, der in Ruanda eines der größten Verbrechen des Jahrhunderts ermöglichte. Der Roman zweier Menschen, die im Chaos ihrer Zeit um ihre Unschuld kämpfen.
Ruanda, April 1994, in Kigali wütet der Mob. David, Mitarbeiter der Schweizer Entwicklungshilfe, hat das Flugzeug, mit dem die letzten Ausländer evakuiert wurden, abfliegen lassen. Er versteckt sich hundert Tage in seinem Haus, vom Gärtner mit Nahrung versorgt - und mit Informationen über Agathe, Tochter eines Ministerialbeamten, die der Grund für sein Bleiben ist. Die vergangenen vier Jahre ihrer Liebe ziehen ihm durch den Kopf, die Zeit, die er als Entwicklungshelfer in Kigali verbrachte. Millionen wurden in ein totalitäres Regime gepumpt, das schließlich, als es die Macht an eine Rebellenarmee zu verlieren drohte, einen Genozid organisierte. Auch David wurde zum Komplizen der Schlächter, und als die Aufständischen Kigali einnehmen, flieht er mit den Völkermördern über die Grenze. Dort findet er in einem Flüchtlingslager Agathe wieder, aber es ist nicht die Frau, die er einmal liebte.
Lukas Bärfuss` minutiös recherchierter Roman berichtet von Menschen, die das Gute beabsichtigten und das Böse bewirkten. »Hundert Tage« erzählt ein dunkles Kapitel aus Afrikas Geschichte, in das wir tiefer verstrickt sind, als wir glauben wollen. Nicht zuletzt ist es die bewegende Geschichte einer Liebe in Zeiten des Krieges und die Geschichte von den Verheerungen, die der Hass anrichtet.
Laudatio von Roman Bucheli auf Lukas Bärfuss, Mara-Cassens-Preis, Hamburg, 8. Jan. 2009: Laudatio Bärfuss Hamburg
Link zum Interview mit Lukas Bärfuss auf der Frankfurter Buchmesse 2008: www.literaturcafe.de
Link zum Interview mit Lukas Bärfuss in der Sendung »Kulturzeit« auf 3sat: www.3sat.de
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